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Verurteilung wegen räuberischer Erpressung und Führungszeugnis

21.07.2010 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo ich wurde 1996 ua wegen räuberrischer erpressung zu 4 Jahren und 10 monaten verurteilt ich müßte wissen ob das jetzt noch im Führungszeugniss steht.
Bin 1999 entlassen worden und 2001 wurde mir der strafrest erlassen habe mir seitdem nichts mehr zu schulden kommen lassen.das andere war nur Urkundenfälschung und fahren ohne Führerschein.dies wurde alles in den Urteil mitverhandelt.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach den von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben beurteile ich den Sachverhalt wie folgt:

Für die Beantwortung Ihre Frage maßgeblich ist der § 34 Bundeszentralregistergesetz (BZRG), solange Sie von dem polizeilichen Führungszeugnis ausgegangen sind. Bei dem Bundeszentralregisterauszug wurde eine andere Frist gelten (vgl. § 46 BZRG).

Die Dauer der Frist in Ihrem Fall richtet sich nach § 34 Abs. 1 Nr. 3 BZRG - 5 Jahre. Zu der Dauer der Frist wird gemäß § 34 Abs. 2 BZRG die Dauer der Freiheitsstrafe hinzuaddiert. Die Frist beginnt gemäß § 36 BZRG mit dem Tag der Verurteilung.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Anfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten. Ansonsten verweise ich auf die Nachfragefunktion.

Nachfrage vom Fragesteller 21.07.2010 | 15:43

Nachfrage
Ich wollte wissen wie es bei dem Führungszeugnis 0 betrifft es ist für private gebrauch gedacht.ist noch der eintrag drin oder nicht.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.07.2010 | 17:10

Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss meine Antwort wie folgt ergänzen und berichtigen:

Ihre Verurteilung dürfte sich noch im Führungszeugnis befinden, die Tilgungsfrist beträgt gemäß § 46 Absatz 1 Nr. 4 BZRG fünfzehn Jahre. Die Frist beginnt mit dem Tag des ersten Urteils. Da Sie angegeben haben, im Jahre 1996 verurteilt worden zu sein, ist die Frist noch nicht abgelaufen.

Es sei der Hinweis erlaubt, dass es sich bei der Belegart "O" um das Führungszeugnis handelt, welches bei Behörden vorzulegen ist. Dieses kann erweiterte Eintragungen enthalten, als das Führungszeugnis, welches Ihnen privat ausgehändigt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Limmer
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 21.07.2010 | 17:27

Zur Ergänzung möchte ich anführen, dass gewisse Behörden dieses unbeschränkte Einsichtsrecht bis zur Tilgung der Strafe aus dem Register besitzen.
Dies bedeutet aber auch, dass ohne Kenntnis, für welchen Zweck Sie das Führungszeugnis tatsächlich benötigen, nicht abschließend beurteilt werden kann, ob sich die Eintragung noch in dem Auszug befindet.

Wenn Sie das Führungszeugnis nur für sich selbst beantragen und bei der Behörde ausgehändigt bekommen, dürfte die Eintragung bereits nicht mehr enthalten sein.

Mit freundlichen Grüßen

Limmer
Rechtsanwalt

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