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Verurteilt wegen vorsätzlicher Körperverletzung, jetzt Zivilrechtliche Anklage

| 06.03.2014 15:33 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung: Klage auf Schmerzensgeld nach strafrechtlicher Verurteilung wegen vorsätzlicher Körperverletzung

Vor 3 Jahren war ich mit einigen Freunden unterwegs und beim vorbeilaufen, war ein deutlich lauter Streit zw. einem Jungen Mann und seiner Freundin, die freundin wollte die Beziehung beenden.

Daraufhin sagte einer meiner Kollegen" es gibt Frauen wie Sand am meer, sch....ß doch auf die"

Wie dem auch sei, der Junge Mann dachte das ich das gesagt haben soll und stürmte auf mich zu.
Ich wies ihn zurück doch er erhob seine Faust (aus einem Vorfall der Vergangenheit sehe ich bei so einer Situation sehr oft schwarz) wie auch in diesem Fall.

Plötzlich lag der Junge Mann auf dem Boden und alle sahen mich an.
Ich jedoch wusste nicht das ich dem Jungen Mann leid zugefügt haben soll, erst im nachhinein wurde dies mir berichtet.

Natürlich habe ich den geschädigten in die Stabile Seitlage gelegt.

Nach der Gerichtsverhandlung wurde ich zu einem Sozialen Trainingskurs verurteilt und musste 1000 Euro geldstrafe zahlen. desweiteren zahle ich Insgesamt 4.573 € an Versicherungskosten des geschädigten

Jetzt klagt der geschädigte Zivilrechtlich gegen mich und verlangt 3000€ schmerzensgeld, wobei ich einen Brief im Dezember vor 2 Jahren erhalten haben soll dessen Zinsen 1500€ Betragen.

Was kann ich tun? Würde mir ein Psychologisches Gutachten im Bezug auf eine Post-traumatische Belastunsstörung helfen?

Vielen Dank,
G.S

Einsatz editiert am 06.03.2014 15:38:35

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Fragen auf Grundlage der übermittelten Informationen.

Sie schildern, dass Sie bereits rechtskräftig strafrechtlich verurteilt wurden. Das Zivilgericht wird in diesem Fall die Akte des Strafgerichts in dem jetzt relevanten Verfahren beiziehen. Dort wird es entsprechende Feststellungen zur Tat geben, auf die sich das Gericht dann sehr wahrscheinlich in seiner Begründung beziehen wird.

Das Schmerzensgeld selbst hat eine Ausgleichs- und Genugtuungsfunktion (BGHZ GrZs 18, 149). Das bedeutet, dass die erlittenen Beeinträchtigungen, etwa die Schmerzen, ausgeglichen und eine Wiedergutmachung geleistet werden soll.

Die Höhe des Schmerzensgeldes basiert auf dem Sachverhalt und den durch Sie zugefügten Verletzungen. Dabei werden üblicherweise Schmerzensgeldtabellen herangezogen. Hier finden sich bereits ergangene Gerichtsentscheidungen, die zur Orientierung dienen. Allerdings bleibt es trotzdem bei einer Beurteilung des Einzelfalls durch das Gericht. Dabei kann etwa auf Ihrer Seite auch Ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (BGH in NJW 1993, 1531) relevant werden. Ob die geforderte Höhe so in Ihrem Fall gerechtfertigt ist, lässt sich so nur nach genauer Kenntnis der Akte einschätzen.

Für problematisch halte ich den geforderten Zinsanspruch, da Sie ja angeben, dass Sie den Brief tatsächlich nicht erhalten haben. Es bedarf hier einer entsprechenden Zahlungsaufforderung, um den Verzug zu begründen und entsprechende Zinsen zu verlangen. Die Gegenseite ist insoweit in der Beweispflicht.

Grundsätzlich ist bei zivilrechtlichen Ansprüchen auch eine mögliche Verjährung zu prüfen, allerdings sehe ich nach Ihrer Schilderung des Sachverhalts diesbezüglich hier keinen Anhaltspunkt.

Tatsächlich rate ich Ihnen, weitere anwaltliche Hilfe im Rahmen dieser Klage in Anspruch nehmen. Der Kollege wird die Akte sichten, die von mir aufgezeigten Punkte in genauer Kenntnis der Akte konkret mit Ihnen besprechen können und Ihnen dann zum weiteren Vorgehen raten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen so verständlich die Rechtslage erläutern konnte.

Mit freundlichen Grüßen



Bewertung des Fragestellers 06.03.2014 | 17:37

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