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Veruntreuung


18.05.2005 14:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Mit was ist schlimmstenfalls zu rechnen, wenn der Fall einer Veruntreuung verhandelt werden würde.
Prokurist hat mehrfach Gelder veruntreut (Gesamtsumme ca 20k €), Firma fordert dieses Geld nun zurück (bis jetzt noch ohne Anzeige oder Androhung einer solchen). Prokurist kann aber nur in kleinen Raten (€100) zurückzuzahlen.
Keine Vorstrafen.

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Veruntreuung (Untreue) ist in § 266 StGB geregelt. Der Strafrahmen beträgt Geldstrafe bis zu 5 Jahren Freieheitsstrafe.

In dem von Ihnen geschilderten Fall liegen keine Vortsrafen vor und die veruntreute Summe hält isch im Rahmen. Darüberhinaus wurde bereits eien Rückzahlungsvereinbarung getroffen und die Tat sozusagen zugestanden

Es wäre schlimmsten Falls mit einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr zu rechnen, welche jedoch sicherlich zur Bewährung auszusetzen ist.

Allerdings kann ich dies nicht verbindlich feststellen. Dazu müsste eine genauere Prüfung der Umstände der Tat erfolgen.

Man sollte auf jeden Fall versuchen, die Angelegenheit außergerichtlich zu bereinigen und sich mit dem Arbeitgeber zu einigen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 12.08.2005 | 10:31

Inzwischen wurde vom Gegenanwalt ein Mahnbescheid beantragt, um die Umstände der Forderung nicht gerichtsbekannt zu machen. Im Anschluss an einen dann ergangenen Vollstreckungsbescheid, soll eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen werden.

Meine Bedenken liegen darin, dass als Ratenzahlung jede beliebige Summe gefordert werden kann, die ggf. nicht bezahlbar ist.

Ist dies so eine gängige Praxis und muß bei Ratenvereinbarung das Einkommen (derzeit ALGI) berücksichtigt werden ?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.08.2005 | 12:40

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Die Gegenseite ist bei der Vereinbarung einer Ratenzahlung vollkommen frei und muss sich an keine Regelungen halten. Allerdings macht eine Ratenzahlungsvereinbarung nur Sinn, wenn Raten vereinbart werden, welche dann auch regelmäßig zur Zahlung kommen. Die stellt jedoch keine Verpflichtung dar, sondern nur einen vernünftigen Ausgangspunkt.

Sollte die Gegenseite jedoch versuchen, aus dem Vollstreckungsbescheid die Zwangsvollstreckung zu betreiben, würde Ihre geringes Einkommen, soweit es unter der Pfändungsfreigrenze liegt, doch ein erhebliche Rolle spielen.

So sollten Sie argumentieren, auch wenn die Gegenseite natürlich noch den Joker Strafanzeige in der Tasche hat.

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