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Vertragsverstoß durch die Bank

18. Juni 2011 12:40 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

anbei erhalten Sie kurz eine Fallbeschreibung, ich machte mich im jahr 01-2005 Selbständig, Finanziert über die eine Bank mit Abtretung einer Grundschuld im 1Rang, und vierteljährlicher Anuität, zudem wurde eine Rate auch noch monatlich abgebucht, trotz mehrmaliger Ansprache dieses Themas wurde mir vom Sachbearbeiter immer die Auskunft erteilt dass alles in Ordung wäre es wurde durch Ihn geprüft. Erst im Oktober 2006 also fast 2Jahre später als die Erbringung der Rate Schwieriger wurde - wurde auch der Fehler erkannt. Auf Nachfrage ob mir eine Entschädigung bezüglich der mir von der Bank genommenen Liqidität ( ca. 12000 EURO) zusteht, erhielt ich als Auskunft das mir kein Schaden entstanden sei da ich ja jetzt eine geringere Schuld hätte da die zuviel abgebuchten Raten als Tilgung genutzt wurden.



Mir wurde "schnell und unkomliziert" ein neuer höherer Darlehensvertrag unterbreitet. Mein Wunsch war damals eine geringere Rate mit Flexibler Tilgung. Im Jahr 2008 wollte ich die Tilgung Reduzieren. Mir wurde von der Bank mitgeteilt dass dies nicht möglich wäre da dies in der "Abgeschlossenen Rentenversicherung" nicht möglich wäre. Letztendlich hatte ich nach der Umschuldung dadurch eine höhere Rate und keinerlei Flexibilität. Danach erfolgte der Zusammenbruch des Einzelunternehmens und es befindet sich in der Zwangsvollstreckung.



Anbei jetzt meine Fragen:



bzw. lohnt es sich gegen Die Bank vorzugehen insbesondere Interessieren mich Schadenersatzpflicht der Bank oder späterer Beratungsfehler Beraterhaftung. Da es sich bereits in der Vollstreckung befindet und die Bank auch Werbung für die Versteigerung betreibt, wäre es möglich dies sofort zu stoppen (z.b. durch einstweilige Verfügung oder Vollstreckungsabwehrklage)

18. Juni 2011 | 13:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Nach Ihren Angaben wurde die Annuität im Jahr 2006 auf die vertragliche Grundlage angepasst. Bis dahin war eine zusätzliche Tilgung von EUR 12.000,- erbracht worden.

Eine Pflichtverletzung des Beraters sehe ich hier nicht, da die Vertragsgestaltung offenbar im Einvernehmen mit Ihnen geschlossen wurde und sich aus den eigentlichen Kreditkonditionen keine Beanstandungen ergaben.

Die Umsetzung der Kreditverträge war hier fehlerhaft, so dass hier ein möglicher Schadensersatz zu sehen wäre.

Aus meiner Sicht erachte ich einen solchen Anspruch als nicht durchsetzbar. Zum einen durfte der Anspruch bereits verjährt sein, da die erhöhte monatliche Annuität aus dem Jahre 2005 und 2006 stammt. Zum anderen wird die Beweisführung schwierig werden, da der Entzug der Liquidität in 2005 und 2006 ursächlich für den Zusammenbruch des Unternehmens gewesen sein muss. Hierbei ist zu beachten, dass zwischenzeitlich eine Umschuldung erfolgte, Ihnen damit wohl die zusätzliche Liquidität bereitgestellt wurde. Die Konditionen im Rahmen der Umschuldung wurden im Darlehensvertrag vereinbart. Die Bank war hierbei nicht verpflichtet Ihnen einen flexibleren Darlehensvertrag anzubieten, sondern hätte sich auf den bisherigen Darlehensvertrag zurückziehen können.

Im Ergebnis kann ich Ihnen aufgrund Ihrer Angaben, vorbehaltlich der Kenntnis aller Unterlagen, nicht zu einer Durchsetzung des Schadensersatzanspruches raten, da Sie hier ein Beweis- und Verjährungsproblem haben.

Zur weiteren Vorgehensweise würde ich Ihnen raten,

- entweder eine Umfinanzierung oder einen Rettungserwerb zu prüfen;
- im Falle, dass eine Verwertung der Immobilie nicht vermeidbar ist, an einem Verkauf der Immobilie gegen Restschuldbefreiung mitzuwirken. Erfahrungsgemäß wird hierbei ein höherer Erlös erzielt.

Ich bitte zu berücksichtigen, dass es sich hier nur um eine erste Einschätzung handelt, die eine Anspruchsprüfung unter Zugrundelegung der Unterlagen nicht ersetzt. Insoweit sollten Sie einen Kollegen mit der weiteren Prüfung und Verhandlungsführung beauftragen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

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