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Vertragsstrafe bei einem Promotionjob trotz Krankmeldung vom Arzt.

16.11.2011 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich habe Anfang Oktober einen Promotion-Job für eine Agentur angenommen.Die stand im Vertrag:
Folgende Abzüge / Strafen können auf Grundlage der Rahmenvereinbarung § 4 erfolgen: Absage durch den
Auftragnehmer nach Annahme der Einzelbestellung innerhalb 4 Werktage vor Aktionsbeginn ohne einen der angegebenen
Gründe - Vertragsstrafe 50,00 €; Absage durch den Auftragnehmer nach Annahme der Einzelbestellung innerhalb 3
Werktage vor Aktionsbeginn ohne einen der angegebenen Gründe - Vertragsstrafe 250,00 €; Absage durch den
Auftragnehmer nach Annahme der Einzelbestellung während des Aktionszeitraumes ohne einen der angegebenen Gründe
– Vertragsstrafe 500,00 €.
4. Krankheiten müssen durch einen Attest belegt werden. Das Attest muss am Krankheitstag bei MTS vorliegen

Am Freitag den 28.10.2011 erkrankte ich nun,und konnte am Samstag nicht arbeiten,ich habe das Attest das ab dem 28.10. schon ausgestellt ist dann per Einschreiben zugeschickt,und es wurde von der Agentur zur Kenntniss genommen.Trotz Krankmeldung will die Agentur nun eine 500 euro Geldstrafe haben,mit der Begründung:"Du hast Dich nicht nur am Samstag nicht gemeldet sondern die ganze Woche nicht, obwohl ich Dich mehrfach angeschrieben hatte.
Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass DU am Freitag noch arbeiten warst und dann am Samstag soo krank warst,
dass Du keinen Anruf mehr tätigen konntest bzw. einen SMS hätte ja auch gereicht"
Ich war schwer krank und nicht wirklich in der Lage irgendwas zu machen.
Ist diese Vertragsstrafe wirklich durchsetzbar?Sie soll mir nämlich von meinem Verdienst abgezogen werden.

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Nein, diese Vertragsstrafe ist nicht verwirkt und damit auch nicht durchsetzbar.

Es ist schon fraglich, ob diese Vertragsstrafenregelung überhaupt wirksam ist.

Es ist aber nicht richtig, Ihnen aufgrund der Krankheit nunmehr eine Vertragsstrafe „aufzubrummen."

Sie haben sich umgehend nach Eintritt der Krankheit einem Arzt vorgestellt und einen Krankenschein besorgt und diesen nachweisbar per Einschreiben an die Gegenseite gesandt.

Damit haben Sie Ihren Pflichten genüge getan und sind entsprechend exkulpiert.

Die Vertragsstrafe ist nicht verwirkt und damit besteht kein Anspruch der Agentur auf die 500 Euro.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2011 | 18:06

Vielen Dank für die Antwort.Was mache ich aber wenn die Agentur mir trotzdem das Geld von meinem Honorar abzieht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2011 | 19:53

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

In einem solchen Fall muss dann auf das Ihnen zustehende Honorar geklagt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt


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