Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vertragsrecht bei einer Kaufabsichtserklärung

| 09.08.2012 07:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Wenn ein Hausverkäufer(Eigentümer) einem Kaufinteressenten die Reservierung zusagt und dann eine Kaufabsichtserklärung einfordert, den erhalt dieser Kaufabsichtserklärung telefonisch als ausreichend bestätigt

Frage: ist dann nach BGB ein Vertrag zustande gekommen ?
wenn ja nach welchem §

09.08.2012 | 08:19

Antwort

von


(2381)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,

diese Art der Verträge bedürfen nach § 311b BGB: Verträge über Grundstücke, das Vermögen und den Nachlass der notariellen Beurkundung.

Fehlt es an einer solchen zwingend notwendigen Beurkundung, ist kein Vertrag zustande gekommen.

Die Rechtsprechung und der Gesetzgeber wollen eben damit vor überschnellen "Verträgen" schützen. Die Möglichkeit, sich so einen Vertrag gut zu überlegen, soll geschüztzt nwerden.

Hier fehlt es eben an der notariellen Beurkundung. Ein Vertrag ist daher nicht zustande gekommen.

Auch die Tatsache, dass telefonisch eine Absichtserklärung als ausreichend erklärt worden ist, reicht noch nicht aus, um einen Vertrag zu bejahen.

Es bleibt also dabei, dass ein Vertrag über so einen Kaufgegenstand nach Ihrer Schilderung nicht zustande gekommen ist.

Möglich sind - da es ja Vorverhandlungen gegeben hat - unter Umständen Schadensersatzansprüche, wenn eine Partei nun grundlos "abspringt" und die andere Partei auf das Zustandekommen eines Vertrages vertrauen durfte.

Das müsste dann aber gesondert geprüft werden. Die bisherige Schilderung gibt dazu sehr wenig her, so dass diese Möglichkeit extra geprüft werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


Bewertung des Fragestellers 11.08.2012 | 07:09

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

gute, schnelle Antwoert alles vestens
Danke!!!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 11.08.2012
5/5,0

gute, schnelle Antwoert alles vestens
Danke!!!


ANTWORT VON

(2381)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Strafrecht, Vertragsrecht, Sozialrecht