Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
503.999
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vertragsrecht / Kostenfestsetzungsantrag

18.10.2018 18:09 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

folgendes Anliegen; ich habe einen Bauschuttcontainer online bzw. „halbonline" bestellt.
Aus Zeitgründen Google-Klassiker-Fehler gemacht (den Erstbesten angeklickt).

Da die Homepage des Anbieters „ausnahmsweise" nicht richtig funktionierte hab ich da angerufen bzw. bin im Bestellprozess zum anrufen „gezwungen" gewesen. Gezwungen ist nicht das richtige Wort, ich hätte ja einfach was anderes suchen können, Seite schließen usw. ...nur Daten schon eingetippt und wie das halt so ist...

Im Bestellprozess bzw. nach der PayPal Bezahlung per Mail hatte ich einen Link zu den AGBs der aber nicht funktionierte. Ich habe das im Nachgang abgefilmt und der Firma bzw. dem Richter vorgezeigt. Im Bestellprozess jedoch nicht, da ich mit einer Mitarbeiterin gesprochen habe, die mir die Schritte erklärte u.a. zwei Häkchen anzuklicken AGBs u. Befüllmengen akzeptiert.

Somit konnte ich nicht beweisen, dass der Link zur keiner Zeit funktionierte, wo sich die verstecken Mehrkosten in den undurchsichtigen AGBs befanden. Der Richter riet mir auch aus Kostengründen zum Anerkennungsurteil.

War keine hohe Summe (ca. 200,00 EUR), ok dachte ich mir. Es waren auch keine Anwälte anwesend bzw. keine eingeschaltet.

Nun das ärgerliche; vorgestern bekam ich Post vom Amtsgericht Münster zur Stellungnahme. Die Firma die in Berlin ansässig ist hat einen Kostenfestsetzungsantrag in Höhe von fast 500,00 EUR gestellt.

Da wird nun jede Kopie, jede Taxifahrt, Bahn, Abwesenheit am Arbeitsplatz usw. zusammengerechnet.

Hätte man nicht einfach einen ortsansässigen Anwalt zum Vertreten schicken können? (Muss ich das so akzeptieren? Wie soll ich dazu Stellung nehmen?)

Ich habe leider jetzt erst nach Erfahrungsberichten der Fa. „Entsorgung.de" geschaut. Das gleiche ist schon etlichen genau so passiert. Man wird einfach nur gewarnt.

In manchen Kommentaren stand, dass gegen diese Firma vorgegangen wurde und gewonnen wurde.

Deswegen möchte ich mich durch Sie beraten lassen bzw., falls da noch was zu machen ist, speziell auch wegen den Kostenfestsetzungsantrag auch sofort beauftragen um mir zu helfen. Es sind keine großen Beträge nur gerne würde ich es denen nicht so einfach durchgehen lassen.

Das ist keine Entsorgungsfirma sondern Rechtskundige versteckte Makler so wie es nun für mich aussieht.

...bei Fragen können Sie mich auch tel. erreichen unter 0251 2873163.

Vielen Dank schon mal und

beste Grüße aus Münster

Damian Helisch

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Beurteilung des Kostenfestsetzungsantrages setzt natürlich die tatsächliche Höhe der geltend gemachten Kosten.

Grundsätzlich kann eine Partei die eigenen Kosten geltend machen. Die Regelungen der Höhe nach ergeben sichaus dem JEVG. Dabei handelt es sich um die Vorschriften, die auch für die Zeugenentschädigung anzuwenden sind.

Zum Beispiel richtet sich die Geltendmachung der Fahrtkosten nach § 5 JEVG.

Gleiches gilt dann auch für Zeitversäumnis oder auch eines möglichen Verdienstausfalls; auch für diese Positionen ist das JEVG anzuwenden.

Zu beachten sind auch Gerichtskosten, die die klagende Partei verauslagen musste. Dabei handelt es sich aber bei den Streitwert von 200,00 €, wenn dieses der vom Gericht festgsetzte Wert sein sollte, um einen überschaubaren Betrag in Höhe von 35,00 €, eine Gebühr nach Nr. 1211 GKG KostVerz.

Die geltend gemachten Kosten sind aber nur prüfbar, wenn zum einen der Verfahrensgang genau bekannt ist und auch der Antrag.

In Anbetracht der Höhe der Kosten, sollte eine genau Prüfung auf jeden Fall vorgenommen werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65150 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Genau so sollte die Hilfe ablaufen. Zielgerichtete Antworten und Vorschläge für das weitere Vorgehen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
zu vollsten Zufriedenheit. - Danke! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Für eine Schnellauskunft auf Basis meiner gelieferten Daten hat mir die Antwort weitergeholfen. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER