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Vertragsrecht Hauskauf

14.10.2011 19:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


09:23

Hallo wir haben ein Haus mit Grundstück von 1254 qm davon hat der Verkäufer ca. 300 qm an einen Nachbarn verkauft. Bei der Vermessung wurde festgestellt das der Verküfer welcher auch Besitzer des anderen Nachbargrundstück ist 18 qm auf das von uns erworbene Grundstück für eine Zufahrt des Nachbargrundstück bebaut hat.
Nun möchte er das wir die 18qm kostenfrei an ihm abtreten, er würde für die dafür anfallenden Kosten aufkommen.

Wir möchten aber die 18 qm nicht abgeben.Wir hatten ihm angeboten das er gegen eine Gebühr/Pacht die Einfahrt weiter nutzen könnte. Nun hat der Nachbar welcher der Vorbesitzer des von uns erworbenen Grundstücks war gedroht eine Einstweilige Verfügung zu bantragen sollten wir seine Bedingung nicht akzeptieren. Das würde ein Baustopp mit finazieller Einbuße für uns bedeuten.

Ein notarieller beglaubigter Kaufvertrag liegt vor, Auflassungsvermerkt ist auch eingetragen. Wir sind aber noch nicht als Eigentümer im Grundbuch da die Eintragung etwas dauert.

Wie sollen wir uns verhalten? Auf seine Bedingung eingehen und ihm 18qm quasi schenken?

14.10.2011 | 20:55

Antwort

von


(488)
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Sehr geehrter Fragesteller,

soweit ich ihren Sachverhalt verstanden habe, gehören zu dem Grundstück, dass Sie per notariellen Kaufvertrag erworben haben, 18 qm an Grundstückfläche, die von Ihrem Nachbarn als Zufahrt zu seinem Grundstück genutzt werden. Zwar sind Sie noch nicht Eigentümer, da Sie noch nicht im Grundbuch eingetragen sind, allerdings gibt Ihnen der Kaufvertrag in Verbindung mit der Auflassungsvormerkung das Recht, wie ein Eigentümer über das Grundstück zu verfahren. Sie können also ohne Weiteres von Ihrem Nachbarn verlangen, dass er für die Benutzung Ihres zukünftigen Grundstückes, also die 18 qm an Einfahrt, eine Pacht zu zahlen hat. Der von Ihrem Nachbarn geäußerte Wunsch, dass Sie ihm das Grundstück kostenfrei abtreten sollen, ist nicht mehr als ein Wunsch, dem Sie ganz sicher nicht nachkommen müssen. Inwieweit Ihr Nachbar insoweit eine einstweilige Verfügung beantragen will, ist mir ohne die Einzelheiten bzw. eventuellen Schriftverkehr zu kennen, absolut nicht erklärlich. Insoweit würde ich Ihnen gerne weiter über die Erstberatung zur Verfügung stehen, wobei ich Sie insofern bei Bedarf bitten würde, mich diesbezüglich per E-Mail zu kontaktieren.

Im Übrigen stehe ich bei Unklarheit meiner Ausführungen gerne für eine Nachfrage zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 15.10.2011 | 09:04

Der Verkäufer beruft sich darauf, dass er ja den einen Nachbarn ca. 300 qm von den 1254 qm großen Grundstück verkauft hat. Bei der Vermessung stellte sich heraus das es tasächlich nur 280 qm sind welcher der Vorbesitzer an den anderen Nachbarn verkauft hat somit würde er ja noch wie im Kaufvertag angeben auf 20qm Anspruch haben. Wir gehen aber davon aus da in dem Kaufvertag keine genaue Größe des verkauften Grundstücks steht sondern nur ca. 300 qm hätten es auch 310 qm sowie auch weniger sein können. Im Kaufvertag wurde extra die verkaufte Fläche auf der Flurkarte gekennzeichnet. Somit sehen wir es so das es zwei verschiedene Schuhe sind, da die 18 qm (Streitobjekt) ja an einer anderen Stelle unserer Grunsstücksgrenze verlaufen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.10.2011 | 09:23

Sehr geehrter Fragesteller,

für Sie allein entscheidend ist Ihr Kaufvertrag und die darin angegebene Größe ihres Grundstückes.Wenn sich klar und eindeutig bei der Vermessung des Grundstückes ergeben hat, dass das Streitobjekt, also die hier umstrittenen 18qm, zu Ihrem Grundstücksteil gehören, dann sind Sie zukünftig Eigentümer auch dieses Teils des Grundstückes. Mag sich Ihr Nachbar an den Voreigentümer halten, offensichtlich ist im Zuge des Abschlusses des damaligen Kaufvertrages der Fehler passiert. Unabhängig davon sollten Sie dennoch rein vorsorglich die Rechtslage noch einmal durch einen Anwalt überprüfen lassen, letztlich im Hinblick auf die angedrohte einstweilige Verfügung. Bitte bedenken Sie, dass vorliegend nur eine erste rechtliche Einschätzung anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts abgegeben werden.

Mit freundlichem Gruß

Rechtsanwalt
Peter Dratwa

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