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Vertragsrecht, Garantie, Kulanz - Autoreparatur

11.05.2014 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


In 12.2010 wurde auf der Urlaubsrückreise nach 13 Jahre bei Kilometerstand 325.000 km zum ersten Mal die Lichtmaschine/ Generator in einer Mercedes Vetragswerkstatt auf Rechnung ausgetauscht. In 07.2012 nach nur 20 weiteren Monaten mußte nach nur ca. 20.000 Betriebskilometer die Lichtmaschine/Generator erneut ausgetauscht werden. Diesmal erfolgte der Austausch durch meine ortsansässige Mercedes Vetragswerkstatt. Dieser Austausch wurde kostenfrei durchgeführt. Nach nun weiteren 21 Monaten in 04.2014 nach ca. 25.000 Betriebskilometern mußte die Lichtmaschine/Generator schon wieder ausgetauscht werden. Dies erfolgte wieder durch meine ortsansässige Mercedes Vertragswerkstatt. Erst diesmal wurde wahrscheinlich der Ursache der mehrmaligen Lichtmaschinendefekte nachgegangen. Als Verursacher wurde ein korridiertes Zuleitungskabel von der Lichtmaschine zum Verteiler ausgemacht. Dieses Kabel wurde lt.mündlich Information der Werkstatt auf Kulanz durch die Werkstatt ausgetauscht. Rechnunsmässig wurden mir nun ca. 680,00 € für den erneuten Lichtmaschinenaustausch in Rechnung gestellt.Die Kunlanzleistung für den Austausch des defekten Kabels ist aber nicht in der Rechnung aufgeführt. Ein an Mercedes -Stuttgart gestellter Kulanzantrag wurde abgelehnt. Innerhalb von nur 41 Monate nun der dritte Austausch einer Lichtmaschine sind für mich bei sachgerechter Repartur zwei zu viel. Spätestens bei der in 07.2012 zweiten Lichtmaschinenaustausch hätte man die eigentliche Ursache für den Lichtmaschinendefekt feststellen müssen. Merkwürdig ist jedenfalls das beim dtritten Wechsel das nicht in der Rechnun erscheinende schadensverursachende Kabel auf Werkstattkulanz ausgetauscht wurde. Auch erwähnte der Werkstattmeister da die zweite Reparatur kostenfrei gewesen ist ich damit keinen weiteren Garantieanspruch hätte (wäre das Kabel beim zweiten Mal gleich auf Rechnung ausgetauscht wurden - häte es kein drittes Mal gegeben bzw. es hätte noch Garantie bestanden) . Meines erachtens liegt für mich hier ein systemmatischer Fehler in der nicht fachgerechten Reparatur meines Autos vor; wenn eine Lichtmaschine in der Häufigkeit kaputtgeht hat das eine Ursache welche zu klären ist und nicht nur ein Aggregat gegen ein neues austauschen. Frage:muß ich die Rechnung so akzeptieren, oder kann ich aufgrund von Ungereimtheiten bezüglich des erst ausgetauschten Kabels / Werkstattkulanz nicht in der Rechnung aufgeführt usw. die Rechnung abzulehnen? Wenn nicht ist dann noch sinnvoll sich an die Schiedsstelle fürs KFZ Gewerbe zu wenden?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Werkstatt schuldete Ihnen die fachmännische und einwandfreie Reparatur Ihres Fahrzeuges. Die Werkstatt hat den versprochenen Erfolg, nämlich die Reparatur der Lichtmaschine, auch erbracht. Damit ist der Vergütungsanspruch zunächst einmal entstanden. Dass darüber hinaus nicht auch gleich das Kabel erneuert wurde, steht dem Anspruch zunächst nicht entgegen.

Dies gilt jedenfalls für die erste Reparatur. Anders könnte dies bei der zweiten Reparatur zu beurteilen sein. Hier kann durchaus in der Weise argumentiert werden, dass der nochmalige bereits nach 25.000 km notwendig gewordene Austausch auf einen dahinter steckenden Mangel beruhte. Es hätte sich daher an dieser Stelle aufdrängen können, dass hinter dem Defekt der Lichtmaschine eine andere Ursache steckt. Hat die Werkstatt eine nähere Untersuchung bzw. Austausch des Kabels unterlassen, obgleich Hinweise auf den Mangel des bestanden, so stellt dies nach meinem Dafürhalten keine fachmännische Reparatur mehr dar. Dem stünde es gleich, wenn das aufgetretene Problem ein typischer Mangel des Modells bzw. Herstellers ist.

Wie dies vorliegend zu beurteilen ist, ist nicht ausschließlich eine Rechts-, sondern auch eine technische Frage und kann daher an dieser Stelle nicht ohne weiteres beantwortet werden und müsste in letzter Konsequenz von einem Sachverständigen beurteilt werden. Aus laienhafter Sicht erscheint es jedenfalls sehr ungewöhnlich, dass die Lichtmaschine nach so kurzer Laufleistung erneut einen Schaden erlitten hat. Es liegt daher nicht fern, dass dem Kabel schuldhaft zunächst keine Beachtung geschenkt wurde und daher zumindest ein Schadensersatzanspruch hinsichtlich der zuletzt notwendig gewordenen Reparatur besteht.

Die bisher erörterten Ansprüche betreffen alleine die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche, von denen die (häufig) zusätzlich vereinbarten Garantien abgegrenzt werden müssen. Ob sich aus diesen weitere Anspruchsgrundlagen ergeben, bestimmt sich aus den Garantiebedingungen, welche zu einer abschließenden Beurteilung zunächst vorliegen müssten.

In jedem Fall sollten Sie die Schiedsstelle hinzuziehen. Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 12.05.2014 | 12:08

Herr RA Meyer,

meinten Sie mit der zweiten Reparatur, die bei Betriebskilometerstand 20.000 km in 07.2012 ausgetauschte Lichtmaschine bzw. Reparatur? Bitte noch zum angeblich großzügig auf Kulanz ausgetauschten Kabel um Ihre Meinung bzw.welche relevanz hat das weglassen Kabel in der Rechnung?.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.05.2014 | 14:01

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, ich meinte die Reparatur in 07/12. Also diejenige von der auch Sie sagen, dass ab diesem Zeitpunkt genauer hingeschaut hätte werden müssen.

Wenn ich Ihre zweite Nachfrage richtig deute, möchten Sie wissen, ob das Weglassen der Kabelreparatur in der Rechnung zur Folge hat, dass Sie selbige nicht begleichen müssen. Dies ist nicht der Fall, zumal die Leistung ja gerade nicht berechnet wurde.

Aus welchem Grunde der Austausch des Kabels nicht in die Rechnung aufgenommen wurde, lässt sich am besten bei der Werkstatt selbst erfragen. Alles andere wäre reine Spekulation.

Sollte ich Ihre Nachfrage nicht zutreffend gedeutet haben, können Sie mich gerne per E-Mail anschreiben. Ansonsten hoffe ich, Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.


Mit freundlichen Grüßen,


A. Meyer

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