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Vertragskündigung Hausratversicherung


27.07.2005 08:45 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Meine Hausratversicherung ist mit einer Laufzeit von 5 Jahren zum 01.08.2003 abgelaufen und ich habe diese am 07.05.03 gekündigt, was die Versicherung ablehnte, weil verspätet durch die 3-monatige Kündigungsfrist. Im Ablehnungsschreiben forderte mich die Versicherung auf, im darauffolgenden Jahr (2004) erneut fristgemäss zu kündigen. Das hatte ich nicht erledigt, weil vergessen und auch dieses Jahr bin ich wieder in der gleichen Situation, möchte die Police aber auf jeden Fall loswerden, weil zu teuer und ich als zur Zeit Arbeitssuchender mit jedem Euro rechnen muss. Vielleicht können Sie mir raten, wie ich aus dem Vertrag noch in diesem Jahr rauskomme. Danke für Ihre Hilfe.

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Guten Morgen,
sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Grundlage Ihrer Angaben möchte ich Ihr Anliegen wie folgte beantworten:

Leider kann ich Ihnen hier nicht allzu viel Hoffnung machen. Ich unterstelle zunächst einmal das Vorliegen der üblichen AGBs der Hausratversicherer. Die von Ihnen zitierte Kündigungsregelung ist genauso üblich wie zulässig.

Natürlich besteht bei jedem Dauerschuldverhältnis das geschriebenen oder ungeschriebene Recht auf ausserordentliche, sprich fristlose Kündigung. Allein Ihre angespannte wirtschaftliche Lage ist, wie Sie wahrscheinlich nachvollziehen können, kein Grund hierfür – schon angesichts der auch bei einem „teuren“ Versicherer nicht gerade existenzbedrohenden Prämien dieser Versicherungssparte.

Sie werden deswegen nicht umhin kommen, für nächstes Jahr zu kündigen, am besten gleich, nicht dass 2006 der Termin wieder übersehen wird.

Schaden kann dessen ungeachtet nicht, wenn Sie der Versicherung Ihre Situation schildern und um eine vorzeitige Vertragsauflösung bitten – nur einen rechtlichen Anspruch haben Sie nach obigem nicht und die Versicherung wird sich wohl hierauf berufen.

Ich würde übrigens alternativ durchaus erwägen, der Versicherung einen Zahlungsaufschub oder eine Ratenvereinbarung vorzuschlagen. Dies wird der Versicherung allemal noch lieber sein als die Gefahr eines Forderungsausfalls.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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