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Vertragsänderung Wochenarbeitszeit


11.05.2005 18:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Hallo!

Ich arbeite in einer Unternehmensberatung. Mein derzeitiger Arbeitsvertrag beinhaltet eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden pro Woche. Im Februar 2004 wurde meine Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche reduziert da die Auftragslage beim Kunden dies erforderte. Mein Ursprungsgehalt wurde aber nach Absprache mit meinem Vorgesetzten beibehalten, da unser Kunde im Gegenzug zur Stundenreduzierung bereit war meinen Honorarsatz zu erhöhen. Aufgrund von Sparmaßnahmen muß unser Kunde die Honorarsätze die meine Firma für mich bezieht seit April diesen Jahres wieder etwas kürzen.

Mein Arbeitgeber möchte mich nun bei einem anderen Kunden einsetzen und meine Wochenstunden wieder auf die ursprünglichen 40 erhöhen, ohne mein Gehalt, das sich ja seit Feb. 2004 auf eine 35-Stunden-Woche bezieht zu erhöhen.

Eine schriftliche Änderung meines Vertrages ist seinerzeit nie erfolgt. Zeugen für die 35-Stunden-Regelung gibt es mehrere.

Muß ich eine unentgeltliche Erhöhung der Wochenarbeitszeit hinnehmen, weil ich es versäumt habe damals auf eine Vertragsänderung zu bestehen? Oder ist mein Arbeitgeber verpflichtet mir weiterhin für 35 Stunden volles Gehalt zu zahlen (bzw. einer Gehaltserhöhung zustimmen wenn er ab sofort wieder die im Vertrag geregelten 40 Stunden Wochenarbeitszeit verlangt)?


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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich muss ein Arbeitsvertrag oder eine Änderung des Arbeitsvertrages nicht schriftlich erfolge. Mit der von Ihnen beschriebenen mündlichen Abrede, wurde Ihr Arbeitsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen also dahingehend geändert, als dass Sie 35 h / Woche arbeiten und dafür den gleichen Lohn wie vorher für 40 Stunden erhalten.

Diese Vertragsänderung kann nur vertraglich wieder geändert werden. Dazu bedarf es Ihrer Zustimmung.

Ihr Arbeitgeber kann dies nicht einseitig ändern und ist daher ohne Ihre Zustimmung verpflichtet den bisherigen Lohn für 35 h /Woche zu zahlen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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