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Vertragsabschluss per Videotelefonie?

29.04.2019 20:13 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

ich habe in einem Video-Call (mit einem Unternehmen von Patrick Reiser - mit Sitz in der Schweiz), dass Angebot erhalten für 2000€ ein Mentorenprogramm durchzuführen. Dieses habe ich mündlich in dem Anruf bestätigt! Von dem Videoanruf, liegt auf Seiten des Unternehmens, auch ein Beweisvideo vor!

Ich habe einen Tag später via Telefon, bei meinem Ansprechpartner des Unternehmens mit offenen Karten gespielt und gesagt das ich aufgrund unvorhergesehener Lebensereignisse, mir das Programm nicht leisten kann. Man wollte mich auch nochmal telefonisch kontaktieren, dies ist jedoch nie geschehen.

Schriftlich wurde mir auch eine Auftragsbestätigung/ Rechnung zugeschickt, mit der Bitte diese unterschrieben zurück zu schicken. Dies habe ich jedoch nicht getan.

Mittlerweile droht man mir mit einer Inkassogesellschaft und will das Geld von mir eintreiben, obwohl ich diese Dienstleistung nie in Anspruch genommen habe!

Ist hier ein Vertrag Zustande gekommen? Habe ich Chancen dagegen vorzugehen?

29.04.2019 | 20:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ja der Vertrag ist hier leider rechtswirksam zustande gekommen. Eine Unterschrift ist dafür nicht erforderlich, es sei denn die AGB des Anbieters würden dies ausdrücklich anordnen. Da der Vertrag im Fernabsatz zustande gekommen ist, stand Ihnen grundsätzlich ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen zu.

Wenn seit dem Vertragsschluss am Telefon noch keine 14 Tage vergangen sind, sollten Sie schnellstmöglich auf allen Kommunikationswegen (E-Mail, Fax, Einschreiben) den Widerruf erklären. Sind die 14 Tage bereits rum, könnten Sie nur dann widerrufen, wenn Sie nicht über das Widerrufsrecht belehrt worden sind und noch nicht mehr als 1 Jahr und 14 Tage seit dem vergangen sind.
Das Telefongespräch das Sie geführt haben und das unter Umständen als Widerruf ausgelegt werden könnte, werden Sie wohl leider nicht beweisen können. Zudem haben Sie dann kein Widerrufsrecht, wenn Sie gewerblich als Unternehmer den Vertrag geschlossen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


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