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Vertragsabschluss Fitness-Studio

20.03.2019 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am 09.03.19 einen Vertrag mit einem Fitness-Studio abgeschlossen, jedoch wurde mir bei Vertragsabschluss versichert, dass ich ein 14tägiges Widerrufsrecht habe und daher auf einen Probemonat verzichten kann.

Nach Rücksprache mit einem weiteren Mitarbeiter des Studios am 11.03.19 wurde mir nochmals das Widerrufsrecht bestätigt. Es wurde mir eine Emailadresse überreicht, bei der ich meinen Widerruf einreichen sollte.

Nachdem ich am 12.03.19 davon Gebrauch machen wollte, wird mir nach unzähligen Emails mit der Verwaltung des Studios dies verweigert und darauf hingewiesen, dass es bedauert wird, dass diese Fehlkommunikation stattgefunden hat, jedoch keine Kulanz bei meinem Vertrag in Kraft treten kann und ich nicht zurück treten darf.

Da ich den Vertrag unter der Vorraussetzung eines Widerrufsrechts abgeschlossen habe und auf die Information der Mitarbeiter vor Ort vertraut hatte, sollte ein Einlenken der Verwaltung möglich sein oder bin ich nun tatsächlich an den Vertrag gebunden?

Vielen Dank für Ihre schnellstmögliche Rückinformation.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie den Vertrag direkt vor Ort im Studio geschlossen haben, steht Ihnen leider kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Allerdings wurde Ihnen nach Ihrer Schilderung von zwei Mitarbeitern ein vertragliches Widerrufsrecht zugesagt. An die Aussage der Mitarbeiter ist auch der Studiobetreiber gebunden, er kann sich also nicht auf eine angebliche "Fehlkommunikation" berufen.

Da Sie wie vereinbart innerhalb der Frist den Vertrag aufgrund des vereinbarten Widerrufsrecht per E-Mail widerrufen haben, sind Sie grundsätzlich nicht mehr an den Vertrag gebunden.

Sollte der Studiobetreiber dennoch auf eine Vertragserfüllung bestehen und die Gebühren ggf. auch gerichtlich geltend machen, müssten Sie im Streitfall allerdings die Einräumung des vertraglichen Widerrufsrechts darlegen und beweisen. Dies könnte in der Praxis schwierig werden, wenn die Mitarbeiter ihre Aussagen bei Vertragsschluss bestreiten und Sie keine Nachweise dafür haben (z.B. schriftliche Bestätigung oder Zeugen, die die Unterhaltungen mitbekommen haben).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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