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Vertrags bruch!

08.02.2010 15:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hätte da mal einen Frage:

Ich bin in einer Umschulungsmaßnahme der Arge!

Jetzt gab es Ärger!

ich hatte von Dienstag bis Montags Krankenschein !
und montags habe ich immer ein seminar von der Arbeit!
Da ich ja einen krankenschein hatte , dachte ich ich wäre entschuldigt!
Als ich dienstags wieder auf die Arbeit ging, bekam ich eine 1. Abmahnung weil ich für Montags nicht entschuldigt gewesen wäre!
ich liess mir das nicht gefallen und es kam zum streit! Ich bekam unterstellt das das mangeldes interesse am Beruf wäre und das ich mich sofort umziehen soll und nach hause gehen soll! Ich sollte eine Stellungs nahme schreiben!

Ich ging also heim ! Ich wusste in dem moment nicht was ich machen sollte! und blieb zu hause! Dann bekam ich eine 2. abmahnung und die Kündigung da ich seit dem Tag unentschuldigt fehlen würde!

Durch die Kündigung muss ich jetzt eine strafe zahlen an die ARGE!

In meiner Eingliederungsvereinbarung steht max. 1.243,60 Euro
die Arge behauptet das wäre ein Druck fehler und die Strafe beträgt 10.0000 Euro!

Meine Fragen!

1.) darf ich gegen die Kündigung angehen?
2.)Gilt jetzt die 10.000 euro oder gilt das was da steht (ca,1.200Euro)
Ist ja der Arge Ihre schuld wenn sie Falsch schreibt Oder?

Bin seit dem Nervlich fertig und bin beim physchologen jetzt!

Bitte helfen sie Mir!!!!!!

mit freundlichen Grüssen

Sehr geehrte Fragestellerin,

1.
Sie können gegen die Kündigung vorgehen Da Sie von Ihrem Vorgesetzten des Hauses verwiesen wurden erscheint mir die 2. Abmahnung ungerechtfertigt. Ob die Kündigung letztendlich wirksam ist, hängt jedoch auch von Ihrem bisherigen Verhalten während der Umschulung ab und kann daher nicht abschließend beurteilt werden.

2.
Wenn in der Eingliederungsvereinbarung eine Vertragsstrafe von maximal ca. EUR 1.200,00 vereinbart worden ist, kann sich die ARGE nicht ohne weiteres auf einen Druckfehler berufen und einen höheren Betrag verlangen. Sollte es sich tatsächlich um einen Druckfehler handeln, hätte die ARGE die Möglichkeit den Vertrag wegen Irrtums anzufechten. Dann würde der Vertrag als nicht geschlossen gelten und Sie hätten möglicherweise Schadensersatzansprüche gegen die ARGE. Ob überhaupt eine Vertragsstrafe fällig wird, bedarf einer eingehenden Prüfung Ihrer Unterlagen unter Berücksichtigung des Verhaltens Ihres Vorgesetzten.

3.
In Anbetracht Ihrer Situation rate ich Ihnen daher umgehend einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Vertretung zu beauftragen. Dieser kann die notwendigen Schritte gegen die ARGE bzw. gegen den Betrieb einleiten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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