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Vertrag unterschrieben, alte Arbeit deswegen gekündigt, neue Arbeit verzögert sich

03.02.2015 17:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrter Anwalt,

folgender Fall:

Ich habe mich letzten Jahres im August bei einer neuen Stelle beworben, einen Monat später habe ich die Zusage erhalten und darauf einige Tage später den unterschriebenen Arbeitsvertrag per Post. Den habe ich auch direkt zurückgeschickt.

Zum 01.01.2015 sollte ich bei der neuen Stelle anfangen.

Nachdem ich den Arbeitsvertrag unterschrieben hatte habe ich meinen derzeitigen Job sofort gekündigt.

Anfang Dezember sagt mir mein neuer Arbeitgeber dass die mit dem Bau der neuen Zentrale nicht rechtzeitig fertig werden und mich für den Januar arbeitslos melden soll.

Ich habe meine Arbeit nur gekündigt weil ich einen unterschriebenen Arbeitsvertrag vom neuen Arbeitgeber erhalten habe.

Also habe ich mich im Januar arbeitslos gemeldet und gehofft ich kann jetzt im Februar starten.

Ende Januar habe ich erfahren dass es doch erst zum 01.03.2015 losgeht, die mich aber für den Februar voll bezahlen werden. Das Problem an der Sache ist dass ich mit 160 Minus-Stunden die ich dann abarbeiten muss in die Arbeit starte.

Mir passt das alles überhaupt nicht, da ich auch einfach bei meinem alten Arbeitgeber bis zum 01.03.2015 hätte bleiben können.

Ich habe dem Arbeitgeber heute gesagt dass ich gerne jeden Tag zur Arbeit kommen möchte damit ich keine Minus-Stunden erhalte. Die Frau meinte am Telefon nur dass die keine Arbeit für mich haben und ich mich damit abfinden muss.

Um ehrlich zu sein möchte ich nach dem ganzen unseriösen hin und her auch gar nicht mehr da arbeiten und mir hier Rat einholen ob es sich lohnt zu einem Anwalt zu gehen, arbeitslos melden werde ich mich nicht nochmal.

Gruß

Einsatz editiert am 03.02.2015 17:20:09

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu erteilten Informationen wie folgt:

Wenn Sie einen Vertrag, sogar schriftlich haben, in dem Arbeitsbeginn der 01.01.2015 war, dann haben Sie auch ab diesem Zeitpunkt einen Anspruch gegen den Arbeitgeber auf Beschäftigung und Zahlung des vereinbarten Gehaltes.

Sie können und müssen diese Ansprüche vor dem Arbeitsgericht durchsetzen.

Das können Sie alleine oder auch über einen Anwalt, wobei Sie sich darüber klar sein müssen, dass vor dem Arbeitsgericht jede Partei die eigenen Kosten selber trägt unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Sie müssen daher einen Anwalt auf jeden Fall selber bezahlen auch dann, wenn Sie gewinnen.

Zusammenfassend: Sie haben Ansprüche auf Zahlung und Beschäftigung, müssen diese aber vor dem Arbeitsgericht geltend machen.


Mit freundlichen Grüßen

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