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Vertrag über den Kauf von Gegenständen

| 29.07.2019 12:08 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


09:14
Im Rahmen meines Hausverkaufes an 2 Frauen für 189.000 Euro, habe ich die Kaufzusage am 19. 7. 2019 erhalten, nachdem die Käuferinnen seitens ihrer Bank die Finanzierungszusage bis 300.000 Euro mündlich erhalten haben!
Die Kaufinteressentinnen haben den vorbereiteten Kaufvertrag des Hauses per Einschreiben am
19. 7. 2019 an eine Notarin mit der Bitte geschickt, einen Kaufvertrag zu erstellen!
Der Kaufzusage eines Ehepaares über einen Makler hatte ich aufgrund dieser Umstände auch am
19. 7. 2019 abgesagt!
Da ich nicht nur das Haus verkaufe, sondern unabhängig davon auch andere Gegenstände, wie eine Werkbank, eine Standbohrmaschine, ein Schweißgerät, Leitern, Gartenutensilien usw. , die ich auch bei Ebay Kleinanzeigen anbiete, wurde ein Kaufvertrag für diese Gegenstände mit einer Kaufinteressentin des Hauses gefertigt!
Der Kaufpreis von 4.500 Euro wurde mir noch am Freitag, den 19. 7. 2019 persönlich übergeben!
Ich selbst habe für meine künftige Eigentumswohnung auch einen Notarauftrag zur Fertigung eines Kaufvertragsentwurfes abgegeben, der bisher 500 Euro kostet!
Am Donnerstag, den 25. 7. 2019 erhielt ich die Nachricht, dass die Bank die beiden Kaufinteressentinnen nicht finanziert!
Die eine Kaufinteressentin, mit der ich den Kaufvertrag über die auf 6 Seiten aufgeschriebenen Gegenstände abgeschlossen hatte, fordert nun die 4.500 Euro zurück, weil der Kaufvertrag mit dem Haus nicht zustande gekommen ist!

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass der Kaufvertrag über die Gegenstände unabhängig von dem beabsichtigten Kauf des Hauses steht!



Der Wortlaut des Kaufvertrages:

"Alle auf den Seiten 1 bis 6 aufgeführten Gegenstände werden an die Käufer des Hauses xxxxMusterstadt, Frau Denise L. und Frau Samantha B wohnhaft ninXXXX zum Preis von 4.500 Euro verkauft!
Diese aufgeführten Gegenstände verbleiben im Haus!

Musterstadt, den 19. 7. 2019



Denise L hat unterschrieben Kurt K. hat unterschrieben
Käufer Verkäufer



Der Erhalt des Kaufpreises wird hiermit bestätigt:

Musterstadt, den 19. 7. 2019


Kurt K.hat unterschrieben
Verkäufer

Ist dieser Kaufvertrag als eigenständiger Kaufvertrag zu bewerten? Was ist mit den Kosten des Auftrages bei einem Notar in Höhe von 500 Euro?
29.07.2019 | 13:13

Antwort

von


(428)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Kaufvertrag:
DEr Kaufvertrag über Gegenstände in Höhe von 4500,00€ ist unabhängig von dem Immobilienkaufvertrag und hat auch bei Nichtzustandekommen des Immobilienkaufvertrages Wirksamkeit.

Insofern besteht keinerlei Veranlassung zur Rückabwicklung.

2. Notarkosten:
Da die Kaufinteressenten bereits den Vertragsentwurf an den Notar gesendet haben, usw. und sodann den Vertrag nicht mehr schließen wollten/ konnten, haben diese die entstandenen Kosten zu tragen.

Möglicherweise haben diese sogar etwaige Schadenersatzleistungen zu tragen, weil Sie anderen Interessenten abgesagt haben. Dies müsste allerdings extra geprüft werden.

Gerne helfe ich Ihnen, Ihre Interessen durchzusetzen.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 05.08.2019 | 23:45

Wenn ich Ihre Antwort richtig verstehe, ist der Kaufvertrag rechtswirksam, ich muss also den Kaufpreis nicht zurückgeben, und die Käuferin Frau L. ist verpflichtet, die gekauften Gegenstände abzuholen!
Da für mich im Falle einer Klage gegen mich sehr viel Geld im Spiel ist, möchte ich doch auf folgendes hinweisen und nachfragen:

Im Kaufvertrag steht der Begriff "an die Käufer des Hauses", die beide Frauen nicht sind!
Im Kaufvertrag steht, "die Sachen bleiben im Haus", womit gemeint war, dass ich die Sachen bei meinem Auszug für die Käuferinnen im Haus belassen hätte, die sie nun abholen müssen!
Ich habe ihnen dazu per Einschreiben eine Frist bis zum 15. 8. 2019 gegeben!
Der Kaufvertrag wurde nur von einer Käuferin unterschrieben und nicht von beiden Käuferinnen des Hauses, die keine waren!

Diese Begriffe scheinen am Endresultat nichts zu ändern?
Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.08.2019 | 09:14

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten.

Die Begrifflichkeiten ändern nichts an meiner Einschätzung. Dieser schriftliche Kaufvertrag ist lediglich als Bestätigung der mündlichen Vereinbarungen zu sehen. Diese wurden mit beiden "Käufern" geschlossen.

Anders wäre dies nur, wenn der Kauf der Sachen zwingend an den Kauf des Hauses gebunden wäre, also eine Bedingung vereinbart wurde.

Meines Erachtens ist dies aber hier zumindest im Kaufvertrag nicht vereinbart worden.

Mit freundlichen Grüßen


Türk
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 06.08.2019 | 10:55

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 06.08.2019
5/5,0

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ANTWORT VON

(428)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht