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Vertrag nach Teilerfüllung durch Dienstleister gekündigt

07.04.2014 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren,

für unsere geplante Hochzeit engagierten wir eine Hochzeitsplanerin.
Diese erstellte zunächst ein Angebot mit verschiedenen Paketen, unter anderem der Locationsuche, sowie Begleitung und Organisation am Tag der Hochzeit.

Dieser Vertrag wurde zunächst erfüllt, das erste Paket (Locationsuche) wurde in Rechnung gestellt und von uns bezahlt. Nun wurde aber die weitere Zusammenarbeit per Email gekündigt und man möchte nicht weiter mit uns zusammenarbeiten.

Es gibt keine Geschäftsbedingungen oder ähnliches.

Ärgerlich ist, das bereits alle Einladungen verschickt wurden, mit der bitte sich bei Fragen an die besagte Hochzeitplanerin zu wenden. Es müssen also alle Gäste erneut über die Änderung informiert werden - dies verursacht Kosten.

Meine Frage wäre ob, bzw. in welcher Form wir Anspruch auf Ausfall- oder Ersatzleistungen bzw. Erstattungen haben?!

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Offenbar wurde die komplette Betreuung durch die Hochzeitsplanerin gebucht, zumindest aber vertraglich vereinbart - auch wenn dies in Teilpaketen erfolgt ist.

Gerade weil auch die Einladungen mit dem Hinweis versehen wurden, dass man sich an die Planerin wenden soll, spricht dies auch dafür, dass die Planerin das komplette Projekt betreuen sollte.

Eine Kündigung ohne Grund vor Ende des Projektes ist daher unwirksam - jedenfalls begründet diese Kündigung Schadensersatzansprüche.

Der Ihnen entstehende Mehraufwand kann von der Planerin ersetzt verlangt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.04.2014 | 14:06

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort,

wenn ich es richtig verstehe wäre es also gerechtfertigt zumindest die Kosten für die verschickten Einladungen zurück zu verlangen?
Oder doch auch die bereits bezahlte Rechnung für das erste Teilpaket, weil es nicht zur Erfüllung des gesamten Vertrages kam?

Würden Sie den Fall ggf. trotz der Räumlichen Entfernung weiter übernehmen? Ich möchte mit der Dame eigentlich nicht weiter kommunizieren, gerade weil sich der "Streitwert" nur auf wenige Hundert Euro belaufen dürfte.

Vielen Dank vorab,

mit freundlichen Grüßen
Mathias Klein

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.04.2014 | 14:23

Guten Tag,

ich kenne den genauen Vertrag nicht.

Nach derzeitiger Kenntnis ist der erste Teil zu bezahlen, weil dies auch erledigt wurde.

Im Übrigen sind dann die die Mehrkosten, also zB Kosten für neue Karten, zu erstatten.

Gern kann ich mir den Vertrag ansehen und dann prüfen, ob ein Vorgehen erfolgsversprechend ist.

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