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Vertrag mit einem Webdesigner in Verzug setzen

24.09.2010 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe am 09.05.10 einen Webdesigner mit dem Umbau/Renovierung unserer Webseite beauftragt. In gleichem Arbeitsgang sollte der gesamte Inhalt in ein CMS Sytem übernommen werden.
Auftragswert 5250,00 Euro Festpreis

Im Juni habe ich Werbung fertiggestellt und dabei den Webdesigner gefrat, ob es möglich sei, die Webseite Anfang Juli zum Erscheinen der Zeitung online zu haben. Dies wurde mir zugesagt.
Der Zeitpunkt Anfnag Juli verstrich, ohne daß eine neue Webseite online zu sehen war. Anfnag Auguts war dann endlich ein erster Teil online zu sehen.
Allerdings war dieser Teil recht unvollständig und auch noch nicht alles nach unseren Wünschen.

Zu sagen ist, mir wurde gesagt, man könnte den Umbau:

Bei der Datenmenge rechne ich (bitte nicht umfallen) mit 4-8 Wochen.

schaffen.

Dies war auf jedem Fall für mich akzeptabel.

In der Zwischenzeit haben wir nun Ende September und unsere Webseite "hängt" weiter.
Eine nächste Werbung erscheint in den ersten Tagen im Oktober und wir sind nicht viel weiter als im August.
Ein Newsletter für die neue Seite sollte gestern versandt werden, aus mir nicht bekannten Gründen wurde dies nicht gemacht.

Seit Mittwoch, 22.09.10, 17:56 Uhr habe ich vom Webdesigner, der ansonsten jeden Tag online war nichts mehr gehört.

Ich möchte nun die beauftragten Leistungen in Verzug setzen und mit Frist bis zum 15.10.10 die Fertigstellung fordern.

Es geht um eine Reiseseite und durch den momentanen Zustand entstehen uns doch größere Schäden, weil Besucher nicht mehr das bei uns vorfinden, was sie eigentlich erwarten können.

Von Gästen (auch Webdesigner) höre ich, daß man ein solches Vorgehen nicht versteht.

Was würden Sie raten, bzw. wie würden Sie in diesem Fall vorgehen.

Wie ist eine Verzugsmitteilung richtig zu formulieren ?

Freue mich über eine Information/Hilfe

Mit freundlichen Grüßen

J.S


24.09.2010 | 16:40

Antwort

von


(310)
Marie-Juchacz-Straße 17
40470 Düsseldorf
Tel: 0211 911 872 43
Web: http://www.ra-mauritz.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen möchte ich anhand der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung liegt eine durchaus grobe Pflichtverletzung des Unternehmers vor, da eine fast dreimonatige Überschreitung eines zugesagten Fertigstellungstermins keinesfalls etwas ist, das Sie als Besteller des Werkes akzeptieren müssen. Eine abschließende Fristsetzung zum 15.10.2010 ist daher durchaus angemessen. Mit der Fristsetzung sollten Sie gleichzeitig den Rücktritt vom Vertrag androhen und diesen, sofern die Fertigstellung bis zum 15.10. nicht erfolgt, dann nochmals schriftlich erklären. Mit der Fristsetzung kann außerdem die Androhung verbunden werden, dass Sie den Unternehmer hinsichtlich der Schäden, die Ihnen durch die Verzögerung entstanden sind und noch entstehen werden, auf Schadensersatz in Anspruch nehmen werden - dieses Recht steht Ihnen dem Grunde nach zu. In welcher Höhe ersatzfähige Schäden bestehen, bliebe dann gesondert zu untersuchen.

Der Rücktritt hat insbesondere zur Folge, dass auch das Entgelt, das von Ihnen gegebenenfalls bereits ganz oder teilweise an den Unternehmer gezahlt worden ist, zurückgefordert werden kann. Nur sofern die vom Unternehmer erbrachten Teilleistungen für Sie verwertbar sind, hat insoweit ein Teil des Entgelts beim Unternehmer zu verbleiben.

Eine "richtige" Formulierung des zu fertigenden Schreibens an den Unternehmer gibt es insoweit nicht, insbesondere sind keine formellen Voraussetzungen zu beachten. Sie müssen nur deutlich machen, dass Sie die Fertigstellung der Website bis zum 15.10. erwarten, andernfalls der Rücktritt vom Vertrag erfolgt und Schadensersatz geltend gemacht wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt


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