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Vertrag mit dem Fitnessstudio

| 17.03.2021 07:24 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


10:28

Hallo,
während des Lockdowns war ich so kulant und habe meine Beiträge im Fitnessstudio weiterhin bezahlt. Ich befinde mich aber in der Ausbildung und habe daher nicht die große Menge an Geld.
Nun wollte ich meinen Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen, weil mein Fitnessstudio den Preis meiner Mitgliedschaft wieder erhöht hat (Ursprünglich waren 37€ vereinbart und inzwischen bin ich bei 41€ monatlich). Ich hätte aber drei Monate vorher kündigen müssen (bis zum 13.01.). Die Erhöhung wird im Vertrag wie folgt benannt: "Der Mietzins wird nach der Erstlaufzeit alle12 Monate um €1,00 angehoben.". Das Fitnessstudio hat die Kündigung nicht angenommen und gesagt, dass sie die Kündigung zum 14.03.2022 annehmen. Habe ich irgendwie die Chance früher rauszukommen oder den Preis wieder auf 37€ zu senken?

Vielen, vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

17.03.2021 | 07:52

Antwort

von


(941)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sofern vertraglich nichts zu Preiserhöhungen geregelt ist, war eine solche einseitige Vertragsänderung ohne Weiteres nicht möglich.

Sie sollten den Betreiber auffordern, den Betrag wieder herabzusetzen und anderenfalls fristlos kündigen bzw. auf die bereits erfolgte Kündigung pochen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 17.03.2021 | 09:25

Vielen Dank für die kurzfristige Antwort! Im Vertrag stand, wie oben beschrieben, unter „8. Der Mietzins wird nach der Erstlaufzeit alle 12 Monate um € 1,00 angehoben."

Reicht dieser Absatz als Begründung?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.03.2021 | 10:28

Wenn das im Vertrag oder in den AGB so vereinbart ist, ist das auch nicht zwingend wirksam.

Aus einer solchen Klausel muss genau hervorgehen, warum, in welcher Höhe und wie oft eine solche Preisanpassung möglich ist.

Daher kann man auch widersprechen und dann eben auf der Kündigung beharren.

Bewertung des Fragestellers 17.03.2021 | 10:36

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