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Vertrag mit Rechtsanwalt


17.01.2005 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,
benötige bitte Auskunft zu folgendem Sachverhalt:

ich habe einen Rechtsanwalt mit der Vertretung in einer Streitfrage mit meiner privaten Krankenversicherung (Streitwert ca. 5000 Euro) beauftragt. Dem voraus ging ein ca. 2-stündiges Gespräch um ihm den Sachverhalt zu erläutern.
Dies war im Oktober 2003, Streitfall war im Juli 2003. Im Februar 2004 forderte er mich schriftlich auf, ich solle zu einem Klärungsgespräch kommen, damit die Sache voran gehen könne. Zwischenzeitlich war nichts passiert. Ich ging abermals hin. Bei diesem Termin unterschrieb ich nochmals den Auftrag. Es passierte wieder wochenlang nichts.
Ich habe ihn daraufhin 2x schriftlich aufgefordert, Stellung zu nehmen, ob er die Sache überhaupt machen will, wenn nicht meine Unterlagen zurück zu schicken. Keine Antwort! Meine zahlreichen Anrufe werden stets abgewiesen (ist in einer Besprechung, nicht im Hause etc.) Bis heute hat er absolut nichts unternommen.
Wie ist die REchtslage nun für mich. Abgesehen davon, dass ich mit dem eigentlichen Streitthema nicht weitergekommen bin und inzwischen viel Zeit vergangen ist, habe ich nun auch mit dem Anwalt einen Vertrag?? (Kopie hat er mir nicht ausgehändigt - war auch immer nur ein einzelnes Blatt) Was muss ich tun um die Sache sauber zu beenden? Bisher hat er mir nichts in Rechnung gestellt, könnte er dies für die 2-Std. Beratung (die m.E. auch völlig überzogen war - hätte er auch in 30 Min. klären können)tun? Er war mir in keinster Weise nützlich, im Gegenteil nur weiterer Ärger!

Danke für Klärung und Hilfestellung.
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

mit dem Rechtsanwalt haben Sie einen Vertrag geschlossen. Auf die Schriftform kommt es dabei nicht an.

Allerdings hat der Kollege Sie wohl recht mäßig (gelinde ausgedrückt) betreut, so dass ich Ihnen nur raten kann, den Anwaltwaltsvertrag sofort SCHRIFTLICH fristlos zu kündigen und Ihre gesamten Unterlagen herauszuverlangen. Dieses sollten Sie per Einschreiben/Rückschein machen, was zwar etwas teuerer, aber am sichersten ist.

Reicht der Kollege die Unterlagen dann nicht zurück, wenden Sie sich bitte an die örtliche Rechtsanwaltskammer, da bei dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt der Kollege sicherlich kein Zurückbehaltungsrecht an den Unterlagen bis zur vollständigen Begleichung seiner Kostennote (was sonst der Fall ist) hat.

Grundsätzlich hat der Kollege einen Zahlungsanspruch gegen Sie, wobei dessen Rechnung dann aber GENAUSTENS auf Richtigkeit überprüft werden sollte.GGfs. können Sie sogar mit Schadensersatzansprüchen aufrechnen.

Ich bedauere, dass Sie an einen solchen Kollegen geraten sind und hoffe trotzdem, dass Sie in Ihrer Sache dann von einen kompetenten Kollegen zu Ihrer Zufriedenheit weiter beraten werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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