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Vertrag mit Musikschule


| 07.09.2017 13:37 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



2016 habe ich einen Vertrag mit einer privaten Musikschule für Klavierunterricht meines Sohnes abgeschlossen. Nun hat direkt neben unserem Haus die städtische Musikschule wieder geöffnet und ich habe dort einen neuen Vertrag abgeschlossen.
Ich habe der privaten Musikschule die Situation erklärt und um einvernehmliches Vertragsende gebeten, Musikschule besteht aber sehr barsch auf Kündigungsfrist von 7.5 Monaten! - hat gleich ein Anwaltsbüro beauftragt von dem ich ein Mahnschreiben erhielt.
Effektiv bekommt nun mein Sohn keinen Unterricht mehr in dieser privaten Schule, ich soll aber noch 6 weitere Monatsbeiträge bezahlen, obwohl die Musikschule keine Leistung erbringt (sie könnte diese erbringen tut es aber nicht da mein Sohn nicht mehr hingeht).
Muss ich zahlen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben mit der privaten Musikschule einen Vertrag abgeschlossen.

Dieser Vertrag hat Bestand und kann entweder nur einvernehmlich oder durch eine Kündigung beendet werden.

Wenn eine einvernehmliche Vertragsaufhebung abgelehnt wird, bleibt Ihnen tatsächlich nur die Kündigung zum nächstmöglichen Termin; ich gehe davon aus, dass Sie die Kündigung ausgesprochn haben.

Sie werden dann für die noch verbleibenden Monate die Zahlungen leisten müssen.

Es gibt natürlich besondere Gründe, die eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen würden; das sich aber die Ausnahmen und dazu zählt für Sie leider nicht die Tatsache, dass sich jetzt die Möglichkeit des Besuchs einer städtischen Musikschule ergeben hat.

Ob die genannte Kündigungsfrist zutreffend ist, kann natürlich nur an Hand des Vertrages geprüft werden; ich gehe davon zunächst aus, da diese Kündigungsfristen nicht unüblich sind.

Dass Ihr Sohn nicht mehr die Schule besucht, entbindet Sie nicht von Ihrer vertraglichen Verpflichtung.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle
Bewertung des Fragestellers 07.09.2017 | 17:10


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