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Vertrag mit Fitness-Studio - Minderjährige

| 03.11.2013 12:44 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


15:21
Mein Sohn hat mit 17 ohne unsere Erlaubnis einen Jahresvertrag mit einem Fitness.Studio abgeschlossen, Beginn wurde (ohne mein Wissen und Einwilligung) zu Beginn des 18. Geburtstag vereinbart. Da mein Sohn arbeitslos ist und das Geld für etwas anderes ausgab (leider) konnte er schließlich die Raten nicht mehr zahlen (25 Euro/Monat). Als ein Inkasso-Büro vor der Tür stand, kam alles raus. Wir zahlten den ausstehenden Jahres-Betrag für 2012/13. Nun ist es so, dass der betreffende Vertrag sich automatisch verlängert hat, weil er nicht 3 Monate vor Beendigung gekündigt wurde. Nun sollen wir auch noch den Jahresbetrag für 2013/2014 zahlen. Mein Sohn ist seit mehr als 12 Monaten nicht einmal mehr hingegangen. Muss ich bzw. er trotzdem zahlen, wir haben auf dem Ur-Vertrag von 2012, auf den sich das Unternehmen beruft, niemals eine Einwilligung unterschrieben. Könnten wir das Geld ggf. sogar zurückfordern? Eine gütliche Einigung war nicht möglich.
03.11.2013 | 13:56

Antwort

von


(2213)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben zunächst Recht mit der Annahme, dass der ursprüngliche Vertrag nicht wirksam gewesen ist, allerdings nur schwebend unwirksam, bis dieser entweder durch die Erziehungsberechtigten oder den dann volljährig Betroffenen bestätigt wird.

Durch die spätere Zahlung allerdings kann dann auf die Zustimmung geschlossen werden, wenn Sie oder Ihr Sohn gegenüber dem Fitnessstudio nichts anderweitig erklärt haben, das auf eine Nicht-Genehmigung oder eine Kündigung schließen lassen könnte.

In diesem Fall sollten Sie den Vertrag hinsichtlich der Kündigungsfristen durchschauen und (Ihr Sohn) die Kündigung noch einmal erklären.


Nachfrage vom Fragesteller 03.11.2013 | 15:04

Danke für die einstweilige Antwort. Zur Klarstellung: Die Überweisung an das Studio tätigte mein Sohn (das Geld bekam er von uns). Der Schriftverkehr mit dem Unternehmen wurde in seinem Namen geführt (nicht in unserem Namen). In seinem Schriftverkehr hat er darauf hingewiesen, dass er bei Vertragsabschluss noch nicht volljährig war. Als das Inkassobüro sich meldete, hat er dann bezahlt und dachte, die Sache sei aus der Welt. Er hat auch auf Kündigung gedrängt, diese wurde aber nicht akzeptiert, da diese das Studio erst erreicht hat, als die 3 Monate schon um waren.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.11.2013 | 15:21

Sehr geehrter Fragesteller,

die Zahlungen legen den Schluss nahe, dass der Vertrag letztlich als genehmigt gelten kann.

Eine andere Auffassung würde ich lediglich bei Bestehen einer Rechtsschutzversicherung anraten.

Er möge jetzt noch noch einmal kündigen, zum nächstmöglichen Zeitpunkt und sich dies bestätigen lassen.

Bei weiteren Fragen können Sie mich gerne auch jederzeit weiter kostenlos per Email anschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.11.2013 | 15:31

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kurze, aber eindeutige Antwort, danke


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