Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
478.661
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vertrag im Internet ohne Leistung


| 14.08.2008 15:13 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Hallo,

ich habe, mittlerweile leider, im Internet bei einer Modelseite ein Benutzerkonto angelegt. Gelangt bin ich auf diese Seite durch ein Angebot auf einer Online-Stellenanzeige. Es wurde geworben mit dem Slogan "kostenlos Model werden". Doch ca. 17 Tage nach dem Erstelen des Benutzerkontos habe ich eine Rechnung von ca. 50 Euro per Post bekommen. Ich solle diese Bezahlen, damit meine Registrierung abgeschlossen und meine Online-Setkarte freigeschaltet würde. Ich habe darauf hin sofort meinen Account gelöscht. Jetzt habe ich eine Mahnung per E-mail bekommen, in der zum einen der Rechnungsbetrag fehlte und zum anderen wurde ich aufgefordert, für die Bereitstellung der Online-Setkarte zu zahlen. Diese war jedoch nie freigeschaltet gewesen, da dies erst mit Zahlung der Gebühr ausgelöst wird. Bin ich dazu verpflichtet für diese Leistung, die ich nie erhalten habe zu zahlen und welchen Grund hat es, dass kein Betrag in der E-mail angegeben war.
Bitte beantworten Sie meine Frage, da schon 50 Euro für mich viel Geld sind.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Zunächst sollten Sie gegenüber dem „Vertragspartner“ schriftlich Ihr Widerrufsrecht ausüben und einen – etwaigen – Vertragsschluss wegen arglistiger Täuschung anfechten. Dabei sollten Sie gegenüber dem Vertragspartner klarstellen, dass Sie seinerzeit unter falschen Angaben - „kostenlos Model werden“ – zum Vertragsschluss bestimmt wurden.

II. Ob daneben eine Zahlungspflicht aus weiteren Gründen nicht besteht, kann hier ohne weitere Angaben (Aufmachung der Website, Widerrufsbelehrung, AGB) nicht erörtert werden.
Grundsätzlich sollten Sie aber bereits mit der Ausübung des Widerrufsrechts sowie der Anfechtung „durchkommen“.

III. Sofern der Gegner von seinen Forderungen nicht absieht und Sie weiter mit Mahnungen behelligt, empfehle ich Ihnen, einen Anwalt zur Unterstützung beizuziehen. Sollten Ihre Einkommensverhältnisse es nicht zulassen, einen Anwalt zu bezahlen, so besteht grds. die Möglichkeit, bei Ihrem örtlichen Amtsgericht Beratungshilfe zu beantragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

--
Mit freundlichen Grüßen
St. Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
--------------
Bleichstraße 1
33607 Bielefeld
Tel. 0521 / 16 35 30
Fax: 0521 / 16 41 48 6
Zweigstelle Düsseldorf
Pionierstraße 15
40215 Düsseldorf
Tel. 0211 / 69 54 76 16
Fax: 0211 / 69 54 76 15
E-Mail: schmidt@kanzlei-sas.de
WWW: http://www.kanzlei-sas.de
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für die rasche und präzise Beratung. Ich werde mich nach dem Beratungsschein schon im Voraus erkundigen, jedoch zuvor Ihrem Rat mit dem schriftlichen Widerruf folgen. Vielen dank."
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59764 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
3,2/5,0
Hilfreiche Antwort, die etwas ausführlicher hätte sein können. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
klar und schnell - jederzeit wieder!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde sehr verständlich zu 100% beantwortet. Dankeschön! ...
FRAGESTELLER