Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vertrag für eine Dienstleistung im Internet widerrufen bzw. kündigen?

| 09.11.2011 21:21 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau betreibt ein Nagelstudio und wir brauchen ein neues Logo. Ich habe im Internet nach einer Firma gesucht, die uns das Logo erstellt.
Einen Anbieter habe ich dann auch gefunden und damit beauftragt.
Ich habe z.B. ein Paket ausgewählt, der 6 Entwürfe beinhaltet und eine Korrekturschleife.

Die ersten Entwürfe sollten nach ein paar tagen geliefert werden.

Ich bekam die 6 Entwürfe aber gleich am nächsten Tag und auch die Rechnung. Das Problem dabei ist aber, dass mir keines der Entwürfe zusagt oder gefällt. Jetzt habe ich mit dem Menschen von der Agentur telefoniert und er meinte ich MUSS eines davon aussuchen und den kann man dann bis zur vollen Zufriedenheit korrigieren usw.

Seiner Meinung nach muss ich die Rechnung aber bezahlen, auch wenn ich mich für keines der Entwürfe entscheide.

In den AGBs steht aber nichts von einem Widerruf, sondern so was wie, ich muss eines der Entwürfe nehmen und die Rechnung bezahlen. Im klar Text, heißt es dass ich mit dem einen Klick dem Anbieter den Auftrag erteilt habe und ganz egal ob es mir gefällt was er mir macht, ich bezahlen muss.

Meine Frage: Ist so ein Vertrag rechtens und kann ich den widerrufen???
Oder muss ich die Rechnung bezahlen auch wenn mir von den Entwürfen nichts zusagt und ich von den nichts benutzen kann?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Ihre Frau gewerblich handelt, sodass ihr Widerrufsrechte nicht zustehen, da diese nur Verbraucher betreffen (siehe §312b BGB).

Rechtlich gesehen ist die Erstellung eines Logos ein Werkvertrag, bei dem ein Erfolg geschuldet wird (§631 BGB).

Das Besondere an einem solchen Vertrag ist, dass der Besteller, also Sie, jederzeit nach § 649 BGB kündigen kann.
Die REchtsfolge ist, dass Sie zwar verpflichtet sind, die Vergütung zu bezahlen, jedoch sich der Unternehmer dasjenige anrechnen lassen muss, was er an Aufwendungen erspart hat.

Es wird vermutet, dass danach dem Unternehmer 5 vom Hundert der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.

Das bedeutet, dass wenn der Unternehmer noch keine großartige Leistung erbracht hat, dieser auch nur 5% der Gesamtvergütung verlangen kann.

Sie sollten jetzt daher schriftlich kündigen und ihm nach Aufforderung die Vergütung in Höhe von 5% überweisen.

Bewertung des Fragestellers 10.11.2011 | 12:18

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Eine SUPER Beratung und Antwort...besser geht es nicht! Vielen Dank!"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 10.11.2011 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67854 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
RA Winkler beleuchtete meine Frage in allen Aspekten gründlich, schnell und professionell. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr Geike ist gut auf meine Frage eingegangen und hat diese verständlich beantwortet. Zudem hat er auch meine Nachfrage bestens beantwortet. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank nochmals. Damit fällt mir ein Stein vom Herzen. Als Rentner mit Aufstockung hätte ich eine Nachzahlung von mehreren Jahren nicht begleichen können. ...
FRAGESTELLER