Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verträge


09.03.2005 14:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Guten Tag,1963 unterschreibt der Ehemann allein einen Mietvertrag(ehm.DDR/AWG). 1984 erfolgt die Scheidung, der Ehemann verlässt die Wohnung, stellt keine weiteren Ansprüche und überläst die Wohnung seiner geschiedenen Ehefrau.

1996 wird die Wohnung verkauft. Zwischen dem Mieter und dem neuen Vermieter wird kein neuer Vertrag geschlossen, Grundlage soll der alte Vertrag bilden.

2005 kündigt der Mieter mündlich das Mietverhältnis. Eine Übergabe der Wohnung erfolgt nicht, dass Übergabeprotokoll wird durch eine Drittperson an den Vermieter übergeben.

Was der Vermieter bis zum verlassen der Wohnung nicht wußte und vom ehm. Vermieter MWG erst 2005 erfuhr, dass zwischen dem Mieter und Vermieter seit 1984 kein neuer Mietvertrag geschlossen wurde.

Miene Frage:

Wenn kein Vertrag vorliegt bzw. wenn doch, in welchem Zustand muß die Wohnung beim Verlassen aussehen und welche Kündigungsfristen bestehen.

Wenn es zu einem Streit kommen sollte, auf was für einen Vertrag würde man sich stützen.
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst kann ein Mietvertrag nicht mündlich gekündigt werden. Dies lasse ich aber hier außer Betracht.

In Ihrem Fall gilt weiterhin die Regelung des alten DDR-Mietvertrages. Danach mussten Wohnungen in den meisten Fällen besenrein übergeben werden.

Besenrein heißt letztlich frei von Möbeln, Müll und sonstigen Einbauten. Die Übergabe hat danach in einem vertragsgemäßen Gebrauchszustand unter Berücksichtigung des normalen Verschleißes zu erfolgen.

Als Kündigungsfrist nach altem DDR-Recht gilt eine Frist von 2 Wochen. Diese sollte sich auch aus dem betreffenden Mietvertrag ergeben.
Nach neuster Rechtsprechung gelten diese kurzen Kündigungsfristen auch heute fort.

Im Falle einer streitigen Auseinandersetzung gelten bei Ihnen die Regelungen des alten DDR-Mietvertrages.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER