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Verteilungstermin nach Aufteilungs- bzw. Zwangsversteigerung Erbengemeinschaft

05.02.2015 17:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo und Guten Tag.

Es geht um die Frage : Wie kann ich meinen Anteil aus dem versteigerten Erbe (Immobilie)
trotz voraussichtlichem Widerspruch erhalten und gleichzeitig wegen anderer finanzieller Forderungen gegenüber der Erbengemeinschaft die Auszahlung an die anderen Erben verhindern/blockieren ?
Die Versteigerung ist abgeschlossen, der Käufer hat bezahlt, die Anteile jedes Erben betragen 25%. Versteigerungserlös ca. 60.000 Eur.
Meine Forderungen basieren auf Verfügungen im Todesfall zu meinen Gunsten in Höhe einer Restforderung von ca. 10.000 Eur. Die Rechtmäßigkeit dieser Forderungen wurden bereits vom Landgericht bestätigt. Kann ich diese zum Gegenstand einer Auszahlungssperre/Blockade machen und trotzdem meinen Anteil nebst vorgestreckten Kosten des gesamten Versteigerungsverfahren erhalten ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Nach Sachlage ist hier zur Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft eine sog. Teilungsverstegerung nach § 180 Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG) durchgeführt worden.

2.
Im Verteilungstermin wird der Teilungsplan aufgestellt. Dieser würde normalerweise so aussehen, dass jeder Miterbe 1/4 des Erlöses, also 15.000,-- € erhält.

3.
Wenn Sie mit einem solchen Teilungsplan nicht einverstanden sind, können und müssen Sie dem Teilungsplan widersprechen und Ihre Forderung geltend machen.

Wenn im Teilungstermin über die Verteilung keine Einigung erzielt wird, muss das Vollstreckungsgericht den Versteigerungserlös hinterlegen.

4.
Sie müssen dann durch Klage vor dem ordentlichen Gericht einen Teilungsplan unter Berücksichtigung Ihrer Forderung gerichtlich durchsetzen. Mit einem obsiegenden Urteil könnten Sie dann entsprechende Aufteilung und Auszahlung des hinterlegten Betrages erreichen.

Ich rate Ihnen dringend, sich schon für den Verteilungstermin anwaltlicher Hilfe zu bedienen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 05.02.2015 | 18:25

Sehr geehrter Herr Mossmann,

Sie sind auf meine Frage nicht eingegangen. Alles was sie aufzählten weiß ich bereits. Ich fürchte Sie kennen sich einfach nicht genügend im Erbrecht aus ?
Es muss eine Möglichkeit geben, das behauptet mein Anwalt (der aber zur Zeit verreist ist und der Verteilungstermin ist bereits am 04.03.2015) und das behaupten die :
http://www.teilungsversteigerung.net/opt6%20auszahlg%20blockieren.html

Mit Ihrer Antwort bin ich zu 100% unzufrieden.
Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.02.2015 | 08:51

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.
Möglicherweise habe ich Ihre Frage mißverstanden. Hierfür bitte ich um Entschuldigung.

Ich habe die Frage auf den Verteilungstermin bezogen. Insoweit war meine Antwort auch zutreffend.

2.
Wenn Sie wegen Ihrer Gegenforderungen einen vollstreckbaren Titel haben, wovon ich nach Ihren Angaben ausgehe, könnten sie die Anteile der anderen Erben am Versteigerungserlös im Wege der Forderungspfändung nach § 829 ZPO PFÄNDEN lassen.

Hierzu müssten Sie beim Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Pfändungs- und Überweisungbeschlusses stellen.

Durch den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss
würde dem Vollstreckungsgericht im Teilungsversteigerungsverfahren verboten werden, im Umfang der Pfändung an die anderen Erben zu bezahlen. Im Umfang der Pfändung müsste der Versteigerungserlös bei der Verteilung an Sie ausgekehrt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

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