Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verteilung des Erbes bei Zugewinngemeinschaft der Eltern


22.03.2005 12:27 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Meine Mutter ist vor 11 Jahren gestorben. Mein Vater, mit dem ich keinen Kontakt mehr hatte, im November 2004. Wie ich erst jetzt erfahren habe, hatten meine Eltern eine Zugewinngemeinschaft. Ich ging davon aus, daß Gütertrennung bestand, da mein Vater alles sein Eigentum nannte. Mein Vater hat meine Schwester zur Alleinerbin ernannt. Als meine Mutter starb, hat mein Vater ihren Nachlaß an uns verteilt. Eigentlich hätte er ja auch ein Viertel dessen, was er alles sein Eigentum nannte verteilen müssen, oder nicht?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Zunächst ist festzuhalten, dass in im Hinblick auf den Erbfall Ihres Vater wohl ein Pflichtteilanspruch zusteht.

Hinsichtlich des Erbfalles Ihrer Mutter scheint Ihr Vater auf jeden Fall korrekt gehandelt zu haben. Wie ich Ihre Schilderung verstanden habe, hat Ihr Vater das komplette Vermögen Ihrer Mutter an die Kinder verteilt. Dabei kann insoweit außer Acht gelassen werden, dass evtl. Ihr Vater auch erbberechtigt gewesen wäre. Dieses Verhalten ist nicht zu beanstanden.

Ihr Vater musste nicht eigenes Verögen mitverteilen. Denn Zugewinngemeinschaft bedeutet de jure Gütertrennung mit späterem Ausgleich. Die Ehe führt daher nicht automatisch zu gemeinschaftlichem Eigentum der Ehegatten. Jeder Ehegatte behält vielmehr sein vor und während der Ehe erworbenes Vermögen als sein alleiniges Eigentum.

Somit ist korrekt, dass die Vermögenswerte Ihrem Vater gehörten und nicht in die Erbmasse zu rechnen waren.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER