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Verteilerschluessel bei Heizkostenabrechnung


01.08.2005 16:48 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Dürfen die Heizkosten (die Kosten für die Vorlaufzeit der Heizungsanlage) nach Wohneinheiten abgerechnet werden?

Im Haus wohnen 3 Wohnparteien: 1 Person auf 65 qm, 2 Personen auf 140 qm, 3 Personen auf 120 qm.

Aus technischen Gründen kann der einzelne Verbrauch der Wohnungen nicht abgelesen werden. Die Einbaukosten überstiegen die Einsparnis bei den Energiekosten bei weitem.

Vielen Dank für Ihre Antwort!
01.08.2005 | 18:11

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne summarisch beantworten möchte.

Generell ist es zulässig und entspricht leider teilweise auch vertraglicher Übung, die Verteilung der Heizkosten nach Wohneinheiten abzurechnen. Maßgeblich ist dabei generell der Mietvertrag.

Dies Ergebnis kann (wenn das Mieterverhältnis nach Inkrafttreten der HeizkostenVO 1989) abgeschlossen wurde, modifiziert werden. Die HeizkostenVO ist auch anwendbar, vgl. § 2 der HeizkostenVO, da mehr als zwei Wohnungen vorhanden sind.

Wie sich wiederum aus § 7 der HeizkostenVO ergibt, sind mindestens 50%, höchstens 70% nach dem erfassten Wärmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. Die übrigen Kosten sind nach der Wohn-oder Nutzfläche oder nach dem umbauten Raum zu verteilen; es kann auch die Wohn - oder Nutzfläche oder der Umbautenraum der beheizten Räume zu Grunde gelegt werden. Daraus ergibt sich eindeutig, dass eine Abrechnung nach Wohneinheiten, die in ihrem Fall auch extrem unbillig wäre, rechtlich nicht erlaubt ist.

Ich hoffe, Ihnen mit der Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Vertretung – soweit erforderlich – zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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