Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Versuchter Versicherungsbetrug

09.01.2013 23:01 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Hallo.
Folgender Fall: Ein Sofa im Wert von rund 600 € wurde bei der Silvesterfeier mit einer Zigarette verbrannt. Die Versicherung des Verursachers zahlte 150 €.

Da das Sofa erst drei Monate alt war, wurde dieses nochmal von einem Bekannten bei seiner Versicherung gemeldet mit der Begründung, das der Bekannte beim Xbox spielen hingefallen wäre und mit seiner Zigarette ein brandloch verursacht hat. Die Versicherung schicjte auch einen Polsterer raus und veranschlagte 150 € (dieser erkannte anscheinend wieder, da er das erste mal auch da war). Die Versicherung wollte dann einen von ihren Mitarbeitern hin schicken mit einem Fernsehteam, welches vom Verursacher (da bei der Bundeswehr) und vom Besitzer abgelehnt wurde. Der Verursacher hat daraufhin der Versicherung telefonisch mitgeteilt, das der Verursacher und der Besitzer sich so geeinigt haben und keine Auszahlung erforderlich ist. Die Versicherung wurde dann auch seitens des Versicherungsnehmers gekündigt. Jetzt haben beide jeweils eine polizeiliche Vorladung erhalten mit dem Text: Vernehmung als Beschuldigte (r).
Es liegt bei der Polizei der erste Versicherungfall vor und der versuchte Betrug mit Bildern.
Meine Fragen:
Ist es besser (besonders für den Soldaten) die Wahrheit zu sagen oder die Aussage zu verweigern? Wie verhält man sich richtig bei der Polizei?
Wie hoch und welche Strafe sind zu erwarten (keine Vorstrafen)?
Kann man sich noch irgendwie aussergerichtlich einigen?
Ist man dann Vorbestraft und muss der Soldat dieses melden?

10.01.2013 | 00:38

Antwort

von


(604)
Throner Str. 3
60385 Frankfurt am Main
Tel: 069-4691701
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen


Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Unter Beachtung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes beantworte ich die Frage gerne wie folgt:

Ich würde Ihren Bekannten empfehlen bei der Polizei keine Aussage zu machen. Die Erfahrung zeigt, daß regelmäßig bei der Polizei Angaben gemacht werden, die sich letztlich eher negativ auf die Beurteilung der Tat auswirken.

Der (mögliche) Schaden ist in dem von Ihnen geschilderten Fall eher gering, daher ist eine Vorstrafe wohl nicht zu befürchten.

Trotzdem muß man sagen, daß Betrug kein Kavaliersdelikt ist und auch der Versuch strafbar ist.

Letztlich würde ich Ihnen bzw. Ihren Bekannten empfehlen vor Ort einen Rechtsanwalt einzuschalten, der Akteneinsicht beantragen kann.
Erst nach Akteneinsicht und Besprechung mit einem Rechtsanwalt sollte eine Aussage gemacht werden.

Wenn eine Besprechung mit einem Rechtsanwalt vor dem Termin der polizeilichen Vorladung nicht zu machen ist, dann sollten Ihre Bekannten den Termin bei der Polizei schriftlich oder telefonisch absagen und ohne weitere Angaben erwähnen, daß ein Rechtsanwalt kontaktiert wird.

Da nach Ihren Angaben keine Vorstrafen vorliegen sollte mit dem Rechtsanwalt darauf hingewirkt werden, daß das Verfahren gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt wird.
Dies würde ich auch für eine realistische Möglichkeit halten.

Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, daß dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben und eine vollständige und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann.
Das Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung ergeben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen Ausführungen eine erste Orientierung bieten und stehe Ihnen für eine persönliche Rechtsberatung auch über die angegebene E-mail Adresse gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Thomas Mack
Rechtsanwalt


________________________________________________________
Rechtsanwalt Thomas Mack
Throner Str. 3
60385 Frankfurt a.M.
Tel.: 0049-69-4691701
E-mail: tsmack@t-online.de



ANTWORT VON

(604)

Throner Str. 3
60385 Frankfurt am Main
Tel: 069-4691701
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, Kaufrecht, Wirtschaftsrecht, Urheberrecht, Internationales Recht, Internet und Computerrecht, Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Baurecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90223 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Eine sehr sehr schnelle (<2h) und ausführliche sowie passende Antwort. Super Service vielen Dank. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Sehr freundlich und hilfreich. Würde ich bei einem nächsten Fall, gern wieder Fragen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell und kompetent. Danke ...
FRAGESTELLER