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Versuchter Kreditbetrug in mehreren Fällen

12.12.2019 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Strafverfahren

Ich habe im September bei zwei Banken versucht mit gefälschten Lohnabrechnungen einen Kredit in Höhe von 12.000 € zu erlangen. Ich habe bereits bezüglich einer der Banken Post vom Staatsanwalt wegen versuchten Betruges bekommen und gestanden. Das Verfahren wird nach der Zahlung einer Auflage von 1.500 € eingestellt. Die Zahlung werde ich diese Woche noch leisten.

Nun habe ich von meinem Arbeitgeber erfahren, dass zusätzlich die Kripo aktuell gegen mich ermittelt hat (vermutlich wegen der anderen Bank) und ich im Januar eine Vorladung erhalten werde.

Was kann mich hier für eine Strafe erwarten? Ist das dann eine Wiederholungstat und taucht das eingestellte Verfahren hier auf?

Einsatz editiert am 12.12.2019 17:13:47

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die jetzige Tat zeitlich vor der anderen Tat lag, wird eine Gesamtstrafe gebildet, also Sie erhalten für beide Verfahren eine Strafe, die dann zusammengezogen wird, das muss aber nicht die Hälfte sein. Z.B. 30 Tagessätze und 70 Tagessätze müssen nicht 50 bedeuten, es kann auch bei 60 Tagessätzen liegen. ABER: wenn die Tat nach der jetzigen tat lag, wird eine eigenständige Strafe gebildet. Danach sind Sie Wiederholungstäter und werden eher mit einer Bewährungsstrafe rechnen müssen. Eine Anklage und Gerichtsverhandlung würde erfolgen, eine Einstellung ist eher unwahrscheinlicher.

Schalten Sie schnellstmöglich einen Anwalt ein, damit Sie bereits jetzt ordnungsgemäß verteidigt werden und machen Sie keine Angaben, bevor dieser nicht die Akte hat.

Mehr dazu: https://youtu.be/5xIKnN_Qzdw


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 12.12.2019 | 17:40

Beide Anträge wurden in einem Abstand von ca einer Wochen gestellt, wenn überhaupt.

Ist das dann trotzdem eine Wiederholung trotz des zeitlichen engen Zusammenhangs?

Was passiert mit dem Betrag, den ich bereits für die Einstellung des ersten Verfahrens leiste? Wird dieser eingerechnet?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.12.2019 | 18:12

Es sind 2 unterschiedliche Taten, also der zeitliche Zusammenhang ist da egal 1 ob 1 Tag oder 1 Jahr - es kommt nur auf die Reihenfolge an - die Geldbuße wird nicht angerechnet, ggf, bei einer Gesamtstrafe.

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