Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Versuchter Erwerb von Btm


10.12.2006 10:00 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Habe noch Bewährung bis 31.12.2007 bin sauber aber wurde am Freitag verhaftet und beschuldigt worden des versuchten erwerbs von einer konsumeinheit heroin. Habe gestanden da es der verkäufer bereits vor mir zur aussage gebracht hat.Meine bewährungsauflage sagt , ich darf keine btm mittel konsumieren.
Meine Frage daraufhin: Mit was muß ich rechnen, evtl. Bewährungswiederruf?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte (r) Ratsuchernde (r)

Gerne beantworte ich Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung der von Ihnen mitgeteilten Informationen.

Der Erwerb von Betäubungsmitteln ist gem. § 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG eine Straftat, die mit Freiheitsstrafe bis 5 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet wird. Auch der Versuch des Erwerbs ist strafbar. Somit haben Sie sich Ihren Angaben zufolge strafbar gemacht. Wie hoch die Strafe genau ausfällt ist von mehreren Faktoren abhängig und kann ohne genaue Kenntnis der Umstände nicht abgeschätzt werden. Die Vorstrafe kann sich hier strafschärfend auswirken, insbesondere, wenn sie ebenfalls wegen BtM erfolgte.

Die Aussetzung einer Strafe zu Bewährung ist davon abhängig, dass das Gericht davon ausgeht, dass der Verurteilte sich zukünftig straffrei verhält. Deshalb widerruft es die Aussetzung auch, wenn der Verurteilte in der Bewährungszeit eine Straftat begeht und dadurch zeigt, dass er trotz Bewährungsstrafe kein straffreies Leben führt.

Insofern dürfte es bei Ihnen zu einem Widerruf kommen, wenn Sie wegen des versuchten Erwerbs verurteilt werden. Dass Sie hierbei Ihre Auflage nicht verletzt haben, spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.

Bitte beachten Sie: Diese Antwort ist beschränkt durch die von Ihnen mitgeteilten Informationen und kann nur in diesem Rahmen einen ersten Überblick geben. Sie kann jedoch keine ausführliche Rechtsberatung ersetzen. Möglicherweise bei Ihnen vorliegende Schreiben und sonstige Unterlagen können zu einer abweichenden Bewertung führen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jochen Hägele
Rechtsanwalt

www.ra-jochenhaegele.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER