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Versuchter Betrug mit Urkundenfälschung

07.07.2008 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes B. Kagerer


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich versuche kurz meine Geschichte zu überbringen und möchte die Frage stellen ob ich unbedingt wieder ins Gefängnis muss.
Ich bin mehrmals wegen Betruges vorbestraft worden und war 18 Monate lang in der JVA.
Bis Juni nächstes Jahr läuft noch die 3-jährige Bewährungszeit zu der die weitere Strafeverbüssung ausgezetzt wurde.(2/3 Strafe)

Jetzt am Freitag habe ich eine Anklageschrift vom Gericht erhalten.

Ich habe eine Anfrage bei einer Kreditvermittlungsfirma gemacht zwecks Kredit über 3500 Euro und habe eine Kopie von selbst erstellten Lonhgehaltsabrechnung hingeschickt.
Daraufhin bekam ich ein Kreditantrag zum ausfüllen – den habe ich aber nicht mehr , auch nicht auf erneute Post von dieser Firma, abgeschickt.
In der Anklageschrift wird’s aber anders dargestellt. Ich hätte es drauf angelegt diesen Kredit zu bekommen und werde wegen versuchtem Betrug mit Urkundenfälschung beschuldigt.
Kurz gefasst.
Meine allererste Frage ist natürlich ob da Aussicht bestehen würde wenn’s zur Verurteilung kommt die Bewährung nochmals zu verlängern?

Ich bin ledig,derzeit ohne Beschäftigung aber ich möchte demnächst einen Qualifizierungskurs in Elektrobereich beim BFZ mitmachen, das über halbes Jahr lang dauert und vom Arbeitsamt bezahlt wird mitmachen, mit anschliessendem Praktikum beim Betrieb usw.
Würde das eine Rolle spielen bei möglicher ,erneuter Aussetzung der Strafe zur Bewährung ?

Vielen Dank.



-- Einsatz geändert am 10.07.2008 09:34:19

-- Einsatz geändert am 10.07.2008 22:21:29

Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass diese Plattform keine ausführliche und persönliche Rechtsberatung ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung des Rechtsproblems auf der Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beratung anders ausfallen.

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1.
Da Sie mehrmals wegen Betrugs verurteilt worden sind und die neue Tat innerhalb einer laufenden Bewährungszeit begangen haben sollen, dürften die Aussichten, nachdem was Sie geschildert haben, eher schlecht sein. Die Strafaussetzung ist aber nicht prinzipiell ausgeschlossen. Ohne Akteneinsicht und Kenntnis über die Einzelheiten, auch z. B. Ihrer Persönlichkeit und der Gründe für die Rückfälligkeit, ist eine verlässliche Prognose aber nicht möglich.

Vorstrafen, auch einschlägige, stehen nicht ohne weiteres einer Strafaussetzung entgegen. Sie sind aber , soweit sie nicht getigt oder tilgungsreif sind, stets bei der Prognose zu beachten.

2.
Wenn sie einen Qualifizierungskurs absolviert haben, könnte dies möglicherweise zusammen mit anderen gewichtigen Gründen für eine erneute Strafaussetzung sprechen.


Mit freundlichen Grüßen


J. Kagerer
(Rechtsanwalt)

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