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Verstoss gegen Mutterschutzgesetz


12.11.2016 22:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: Arbeitszeit bei Schwangeren


Hallo, meine Ehefrau ist in der 8. Woche schwanger und hat dies auch per Attest am 26.10. im Betrieb mitgeteilt. Sie arbeitet in einem Floristikunternehmen mit Gärtnerei als Floristin.
Diese Woche wurden 42,5 Stunden geleistet ohne Überschreitung der täglichen Arbeitszeit von 8,5 Stunden. Nächste Woche soll Sie nun von Montag bis Freitag täglich 8,5 Stunden leisten und am Samstag 9 Stunden zusätzlich ist der Sonntag Verkaufsoffen und Sie ist von 10 bis 17 Uhr ohne Pause eingeplant.
Als meine Frau ihre Vorgesetzte auf das Mutterschutzgesetz aufmerksam machte, wurde ihr gesagt das Sie das selbst entscheiden sollte ob Sie den Sonntag arbeiten wollte. Meine Frau machte auf den fehlenden Versicherungsschutz gegenüber der Berufsgenossenschaft aufmerksam, dies wurde von ihrer Vorgesetzten mit, Sie würde Sie ja keine schweren Arbeiten machen lassen kommentiert und damit abgetan.
Bitte um Hilfe wie wir uns jetzt damit verhalten sollen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


§ 8 I MuSchG bestimmt das eine Beschäftigung an Sonntagen bei Schwangeren unzulässig ist. Die Arbeitszeit darf 8,5 Stunden täglich nicht überschreiten wie Sie selbst richtig angegeben haben. Am Samstag müssen also auch Pausen gewährt werden, das ArbZG schreibt eine halbe Stunde vor. Der Samstag ist also in Ordnung wenn die 9 Stunden inkl. Pause sind.

Am Sonntag muss Ihre Frau nicht arbeiten, Sie sollte das verweigern. Nachteile, also eine Abmahnung oder gar Kündigung dürfen daraus nicht entstehen.
Das Problem ist nicht der Versicherungsschutz dieser besteht nach meinem Kenntnisstand, sondern das der AG sich einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit schuldig macht. Sie könnten ihn bei der Aufsichtsbehörde anzeigen.

Auf die Schwere der Arbeiten kommt es nicht an.

Im Ergebnis sollte Ihre Frau noch einmal auf das MuSchG hinweisen und mitteilen das Sie am Sonntag nicht arbeitet.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht

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