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Verstoß gegen Arzneimittelgesetz 'Anabolika'


22.12.2012 21:06 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Im Dezember 2009 hat der Beschuldigte auf einer Internetplattform verbotene Arzneimittel "Anabolika" im Wert von 853€ bestellt. Die Bezahlung erfolgte per Western Union nach China.

Die Ware ist angekommen und wurde dann vom Besteller fast vollständig für den eigenen Gebrauch aufgebraucht.

Im Juli 2012 hat der Zoll auf Grund der o.g. Überweisung (Kontounterlagen von Western Union) eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Hier wurden noch folgende verbotene Substanzen gefunden:

-84 Stück Tabletten Stanozolol
(Hinweis: man nimmt ca. 8 Stk. am Tag, für Muskelaufbau).
-100Stück Tabletten Tamoxifen
(Hinweis: man nimmt ca. 6 Stk. am Tag, wird nach Ende der Anabolika Einnahme genommen, um die eigene Hormon Produktion wieder zu aktivieren).
-1 Stück Ampulle Tamoxifen
(Hinweis: wie o.g. Menge, nur Flüssig zum injizieren, wird nach Ende der Anabolika Einnahme genommen, um die eigene Hormon Produktion wieder zu aktivieren).

Nun wurde am 19.12. 2012 der Strafbefehl zugestellt:

60 Tagessätze zu je 80€ = 4.800€
Plus diverse Gebühren von 433,50€

Noch ein paar Fakten:

- der Besteller hat am 22.12.2012 schriftlich Einspruch eingelegt
- der Besteller ist 32, Angestellter Ingenieur
- nicht Vorbestraft
- vorher nie polizeilich in Erscheinung getreten

Jetzt die Fragen:

-Ist die Hohe Summe gerechtfertigt?
-Hat man Chance mit einem Anwalt eine geringere Strafsumme herauszuholen?
-Oder hat es keinen Erfolg und man sollte die Strafe so hinnehmen?

Danke für eine konstruktive Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Tagessatz geht von Ihrem Nettoeinkommen aus. Dieses wird durch 30 geteilt und dann haben Sie den Tagessatz.

Ob dieses in Ihrem Fall dann 80 € ausmacht, können Sie selbst nachrechnen.

Dabei werden aber auch immer die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt, so dass es insoweit zur Abweichung kommen kann.


Das Strafmaß kann bis zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren reichen, so dass eine Geldstrafe als Ersttäter in Betracht kommt.

Ob da zwei Monate angemessen sind, kann man erst nach Einsicht und Prüfung der Akte feststellen.

Die Möglichkeit, dass nach Akteneinsicht eine deutliche Reduzierung der Strafe in Betrahct kommt, ist aber sehr groß.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
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