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Verstoss Arzneimittelgesetzt?


| 03.08.2005 15:13 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Hallo,

ein bekannter von mir arbeitet im Zollgebiet und wurde vor über einem jahr vom zoll kontrolliert und se haben bei ihm tabletten gefunden.
Diese Tabletten, so hatte man ihm gesagt als er sich die gekauft hat über einen bekannten, sollten die muskeln vergrößern!
Die untersuchung vom Zoll hat ergeben das es sich um tabletten handelt die in der rinderzucht angewendet werden, diese speichern wohl wasser oder so in den muskeln so das die tiere schwerer werden. Das hatte mein bekannter nicht gewusst, sonst hätte er die dinger auch nicht genommen.

Jetzt nach über einem jahr hat er eine vorladung von der polizei bekommen, wegen verstoss gegen das arzneimittelgesetzt.

so, ich bzw wir kennen uns mit sowas überhaupt nciht aus und wissen gar nicht was für konsequenzen er daraus haben kann und wie seine chancen stehen da gut rauszukommen.

Hier also meine fragen:
Mit welchen Konsequenzen muss er rechnen und in welcher höhe? Geldstrafe oder vielleicht gefängnis?

hat er eine chance da "heil" rauszukommen? Er wußte ja gar nicht das es verbotene tabletten sind.

wie soll er sich verhalten? er war noch nie bei der polizei.

bekommt er einen eintrag in sein führungszeugnis?

es waren vielleicht 50 tabletten in einer kleinen tüte die er bei sich hatte. vielleicht auch weniger, das weiß ich leider nicht so genau.

über eine schnelle antwort würde ich mcih freuen! der termin ist nämlich in einer woche!

Danke!

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Zunächst gilt, dass Ihr Bekannter keine Aussage vor der Polizei machen sollte. Verpflichtet ist er hierzu nicht. Ich empfehle Ihnen dringend, einen auf Strafrecht spezialisierten Anwalt zu beauftragen. Dieser wird dann Akteneinsicht nehmen. Erst dann ist eine konkrete Auskunft über den Tatvorwurf und die Aussichten einer Rechtsverteidigung möglich.

Bei Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz kommen sowohl Freiheitsstrafe (max. drei Jahre) als auch Geldstrafe in Betracht. Ich gehe davon aus, dass Ihr Bekannter noch nicht einschlägig vorbestraft ist. In solchen Fällen kann bei einem geringen Verstoß regelmäßig mit einer Geldstrafe oder sogar mit der Einstellung gerechnet werden. So wie Sie den Fall schildern, hat eine Verteidigung durchaus Aussicht auf Erfolg, zumal Ihr Bekannter keinen Vorsatz hatte.

Genauere Aussagen sind aber leider erst nach Akteneinsicht möglich. Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft zunächst geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen auch für die weitere Vertretung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.Rae-Linden.de

Nachfrage vom Fragesteller 09.08.2005 | 16:23

Hallo Herr Timm,

danke für ihren rat. leider konnten wir uns keinen anwalt leisten und mein freund war heute deswegen bei der polizei und hat seine ausage gemacht. was blieb ihm ja auch anderes übrig!?

Die polizei fand seine ausage "unglaubwürdig". Er ahtt die tabletten in seinem zimmer versteckt, weil er wußte das ich damit nicht einverstanden wäre...

es kam wie gesagt heraus das es anabolikatabletten für rinder waren ca 80 stück.

Die polizei gibt den fall jetzt an den staatsanwalt weiter.
Mein freund hat keine vorstrafen, etc..

Gab es ähnliche Fälle? Wie sind diese ausgegangen? Was steht ihm jetzt bevor? Und stimmt es das wenn es zu einer geldstrafe kommt das die von seinem einkommen abhängig ist? Er ist noch azubi und kann sich deswegen auch keinen anwalt leisten.

wir kommen aus hamburg.

Für Ihre Hilfe bedanke ich mich jetzt schon im voraus.

Liebe Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.08.2005 | 16:45

Zunächst kann ich Sie beruhigen: In dem Fall Ihres Freundes ist lediglich mit einer Geldstrafe zu rechnen. Dabei ist die Anzahl der Tagessätze schuldabhängig, die Höhe ist einkommensabhängig (Nettoeinkommen). Natürlich ist auch eine Ratenzahlung möglich. Was die Bestimmung des Strafmaßes angeht, müsste ich den genauen Tatvorwurf kennen. Dies ist ohne Akteneinsicht aber nicht möglich (siehe meine früheren Ausführungen). Machen Sie sich nicht allzu viel Sorgen (bis 90 Tagessätze gilt man als nicht vorbestraft) und grüßen Sie mir meine alte Heimat Buchholz i.d.N..

Mit freundlichem Gruß,

Timm

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