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Verstoß gegen BtmG

18.06.2018 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Zugang Post

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin im November letzten Jahres bei einer Verkehrskontrolle in der Einfahrt eines Freundes)))...zu einer Blutprobe herangezogen worden. Die Einfahrt hat ich nur kurz verlassen um meinen Stiefvater das Ausfahren zu ermöglichen. Das hat die Polizei beobachtet, somit nahm ich aktiv am Verkehr teil. Im Blut wurde THC nachgewiesen. Den Führerschein habe ich im Mai abgegeben und am 10. Juni wieder bekommen. Am 15. Juni kam der Brief von der Führerscheinstelle, dass ich innerhalb der nächsten 8 Tage zur erneuten Urinprobe erscheinen soll. Evtl sind auch andere Proben möglich.
Kann ich auch eine erneute Blutprobe abgeben?
Die Punkt ist, ich bin seit dem 13. Juni bei meinem Tochter in Kanada (5 Jahre Alt) und bleibe bis zum 28. Juli
Das der Brief gekommen ist weiss ich zwar, aber theoretisch nicht. Meine Mitbewohnerin hat mir den Brief in mein Zimmer gelegt und ich wusste von nichts:)) An dem Tag meiner Rückkehr würde ich dann sofort die saubere Probe abgeben.
Da ich in der letzten Zeit zwar nicht täglich, aber regelmässig Marihuana konsumiert habe würde das sehr gut passen:) Natürlich werde ich jetzt nichts rauchen, was kein Problem darstellt, aber man weiss ja wie lange THC im Blut nach weißbar ist..
Das ich nicht früher nach Deutschland zurückkehre ist klar, dennoch bin ich unsicher, ob ich mich bei der Führerscheinstelle melden soll oder nicht. Man sagt ja Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, ausserdem ist man ja evtl. verpflichtet sich über seine Post zu erkundigen. Auf der anderen Seite denke ich mir, es ist auch gut keine schlafenden Hunde zu wecken und es ist reiner Zufall das der Brief entdeckt wurde. Die Flugtickets habe ich bereits Ende Mai gebucht, der Brief kam nach meiner Abreise und das ich noch mal zur Probe muss wurde mir zu keinem Zeitpunkt dargelegt. Der Brief ist nicht per Einschreiben gekommen.
Wie soll ich mich jetzt am besten verhalten?


Mit freundlichen Grüssen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Am besten ist dort anzurufen und mitzuteilen, dass Sie bei Ihrer Tochter sind - antworten Sie nicht, könnte es Probleme mit weiteren Maßnahmen geben, die Sie zwar wieder beseitigen könnnten (Einreichung Flugticket), aber das macht mehr Mühe und ein Restrisiko würde bleiben. Daher spielen Sie mit offenen Karten! Es ist in Ihrem Fall ja nicht untersagt worden, das Land zu verlassen! Sollten Sie das über einen Anwalt abwickeln wollen, helfen wir gerne!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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