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Verstoß BtmG


| 30.01.2007 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo Anwalt.
Bei mir wurde eine HD durgeführt.Die Bullen hatten einen Beschluss der merkwürdiweise auf einen Sonntag ausgestellt wurde!Leider wurde ca.15g Marihuana und 15g Haschisch bei mir und meinerFreundinn(gemeinsame Wohnung in der Sie aber nur im Mietvertrag steht)einkassiert!In dem Beschluß werde ich beschuldigt wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.Gründe:Nach bisherigen Ermittlungsergebnis besteht der Verdacht das der Beschuldigte unerlaubt mit Marihuana Handel treibt und damit eine Straftat gemäß § 29 I 1 BtMG bagangen hat.Miteinkassiert wurde mein Handy in dem keine Information enthalten sind und 3000€Bargeld.Eine Person hat mich angezinkt ich hätte ihm ein paar mal was verkauft.Mit Fahrerlaubnisentzug wurde mir gedroht!Was soll ich tun?

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ehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Einschlägig ist aufgrund der geschilderten Verdachtsmomente unzweifelhaft eine Strafbarkeit nach § 29 Abs. 1 BtmG. Ich zitiere die Norm unten. Danach wird die Tat mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet. Ausweislich der Sachverhaltsschilderung könnte die Tat hier verwirklicht sein.

Auf dieser Grundlage sind die Beschlagnahmeanordnungen voraussichtlich nicht zu beanstanden.

Ich kann Ihnen, auch wegen der Problematik Gewerbsmäßigkeit, nur dringend anraten, einen Anwalt Ihres Vertrauens die Akte prüfen zu lassen und für Sie zu handeln. Er kann nach Kenntnis des Akteninhalts das meiste für Sie rausholen und mit wohldosierten Einlassungen und Gesprächen mit der Staatsanwaltschaft das bestmögliche für Sie tun. Er wird ferner die Glaubwürdigkeit der Zeugen prüfen können und entsprechend der Ergebnisse seine Strategie ausrichten.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll
Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de


__________________________

§ 29 BtmG
(1) 1Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1.
Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt, veräußert, abgibt, sonst in den Verkehr bringt, erwirbt oder sich in sonstiger Weise verschafft,
2.
eine ausgenommene Zubereitung (§ 2 Abs. 1 Nr. 3) ohne Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 herstellt,
3.
Betäubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein,
4. (weggefallen)
5.
entgegen § 11 Abs. 1 Satz 2 Betäubungsmittel durchführt,
6.
entgegen § 13 Abs. 1 Betäubungsmittel
a)
verschreibt,
b)
verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch überläßt,
7.
entgegen § 13 Abs. 2 Betäubungsmittel in einer Apotheke oder tierärztlichen Hausapotheke abgibt,
8.
entgegen § 14 Abs. 5 für Betäubungsmittel wirbt,
9.
unrichtige oder unvollständige Angaben macht, um für sich oder einen anderen oder für ein Tier die Verschreibung eines Betäubungsmittels zu erlangen,
10.
einem anderen eine Gelegenheit zum unbefugten Erwerb oder zur unbefugten Abgabe von Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt, eine solche Gelegenheit öffentlich oder eigennützig mitteilt oder einen anderen zum unbefugten Verbrauch von Betäubungsmitteln verleitet,
11.
ohne Erlaubnis nach § 10a einem anderen eine Gelegenheit zum unbefugten Verbrauch von Betäubungsmitteln verschafft oder gewährt, oder wer eine außerhalb einer Einrichtung nach § 10a bestehende Gelegenheit zu einem solchen Verbrauch eigennützig oder öffentlich mitteilt,
12.
öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3 des Strafgesetzbuches) dazu auffordert, Betäubungsmittel zu verbrauchen, die nicht zulässigerweise verschrieben worden sind,
13.
Geldmittel oder andere Vermögensgegenstände einem anderen für eine rechtswidrige Tat nach Nummern 1, 5, 6, 7, 10, 11 oder 12 bereitstellt,
14.
einer Rechtsverordnung nach § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 oder § 13 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 oder 5 zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Strafvorschrift verweist.
2Die Abgabe von sterilen Einmalspritzen an Betäubungsmittelabhängige und die öffentliche Information darüber sind kein Verschaffen und kein öffentliches Mitteilen einer Gelegenheit zum Verbrauch nach Satz 1 Nr. 11.
(2) In den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1, 2, 5 oder 6 Buchstabe b ist der Versuch strafbar.
(3) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1.
in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1, 5, 6, 10, 11 oder 13 gewerbsmäßig handelt,(...)

Nachfrage vom Fragesteller 31.01.2007 | 10:56

Reicht eine Beschuldigung aus für eine HD?Ist mein Führerschein in Gefahr?Wird meine Freundinn evtl.auch mitbeschuldigt(gemeinsame Wohnung).Es ist das erste mal das ich aufgefallen bin!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.02.2007 | 09:46

Sehr geehrter Fragesteller,

leider komme ich erst heute zur Beantwortung Ihrer Nachfrage. Ich möchte höflichst anmerken, dass Ihre ungeduldige und überzogene Bewertung so nicht akzeptabel ist und ich Sie entsprechend um Korrektur ersuche. Aufgrund auswärtiger Termine kann ich, was durchaus hinzunehmen ist, Ihre Nachfrage leider erst heute beantworten.

Eine Beschuldigung reicht, wie ich bereits ausgeführt habe aus. Nach § 102 StPO genügt ein bloßer Tatverdacht, der in Ihrem Fall ersichtlich vorlag. Ihr Führeschein ist in Gefahr, wobei ich die Konsumfrage in Ihrem Sachverhalt nicht erschöpfend ersehen kann. Bitte verstehen Sie, dass ohne Akteneinsicht nicht mehr gesagt werden kann. Ihre Freundin wird aufgrund bloßen Mitwohnens nicht beschuldigt.Sie sollten sich unbedingt einen Anwalt suchen!

Hochachtungsvoll

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