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Versteuerung von Erbevorbezug in Deutschland oder Schweiz (60-Tage-Regel)?

17.01.2019 21:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

gerne würde ich eine Auskunft zu einem Erbevorbezug haben und hoffe hier auf Ihre Unterstützung:
Ich habe meinem Hauptwohnsitz in Deutschland (Freiburg) und bin als Wochenaufenthalter in Bern gemeldet, wo ich erwerbstätig (angestellt) bin. Wöchentlich kehre ich zu meiner Familie (Frau und 2 Kinder) nach Freiburg zurück.

Mein Einkommen wird in Bern gemäss dem kantonalen Quellensteuertarif besteuert, da ich an mehr als 60 Tagen nicht an meinen Hauptwohnsitz zurückkehre. Ich unterliege somit der 60-Tage-Regelung (Doppelbesteuerungsabkommen).

Momentan plane ich einen Erbevorbezug. Wo und wann muss ich diesen versteuern?

Mit freundlichen Grüssen

18.01.2019 | 00:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ihren Vortrag nach planen Sie eine vorgezogene Erbauseinandersetzung, Ihnen wird also zu Lebzeiten der Erblasser etwas geschenkt.

Das Abkommen zwischen beiden Länder zur Nachlassbesteuerung ist also auf diesen Fall nicht anwendbar.

Die Schenkung ist in Deutschland innerhalb von 3 Monaten anzumelden und wird auch der deutschen Schenkungssteuer unterliegen, hier gibt es aber eine reihe von Freigrenzen.

Im Kanton Bern sind Schenkungen von Eltern an die Kinder meines Wissens steuerfrei, hier droht also keine Besteuerung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 20.01.2019 | 22:23

Guten Tag,

besten Dank für die schnelle Antwort. Eine Rückfrage zu Ihrer Antwort habe ich noch:
Verstehe ich das richtig, dass der Erbevorbezug (von meinen Eltern zu mir) in beiden Ländern versteuert werden müsste, es sei denn, der Bezug wäre in dem Kanton bzw. Bundesland gerade steuerfrei (z.B. im Rahmen von Freibeträgen)?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.01.2019 | 23:06

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Sie haben einen Wohnsitz in Deutschland und sind kein Grenzgänger, so dass eine Steuerpflicht grundsätzlich in beiden Staaten gegeben wäre. Ob diese wegen Freibeträgen et.c auch zur Anwendung kommen wird, wäre dann noch zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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