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Versteuerung Dienstwagen

04.03.2007 10:13 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Mein Arbeitgeber stellt mir einen Dienstwagen als quasi Leasingwagen zur Verfügung.Den Fahrzeugtyp kann man aus fast allen Herstellern frei auswählen.
Den Wagen kann ich für sämtliche Fahrten benutzen. Es ist unerheblich, wieviel Kilometer ich fahre und ob im In- oder Ausland. Es werden sämtliche Kosten durch den Arbeitgeber getragen: Reparaturen, Inspektionen, Waschkosten, Benzin, Sommer- und Winterreifen.
Ich bezahle über die Gehaltsabrechnung (Versteuerung)den geldwerten Vorteil in Höhe von 1 % des Listenpreises sowie 0,03 % je Entfernungskilometer.
Zusätzlich zahle ich für die Nutzung eine monatliche Leasingrate, die sich aus je nach Fahrzeugtyp differienden Leasingfaktoren errechnet. Hinzu kommt eine monatliche "Reifenpauschale" sowie eine "Servicepauschale". Der sich hieraus ergebende Gesamtbetrag wird mir in einer Jahresleasingrate von meiner Tantieme abgezogen.
Beispiel: Die jähliche Tantieme liegt bei EUR 10.000,--, Die Jahresleasingrate beträgt EUR 6.000,-- Als Tantieme werden dann nur noch EUR 4.000,-- ausgezahlt und versteuert.
Mir stellt sich folgende Frage:
Auf der einen Seite zahle ich durch die 1% und 0,03 % Versteuerung mehr Einkommenssteuer. Kann ich dann nicht auch die Jahresleasingrate steuerlich als eigene Zuzahlung geltend machen?
Kann ich trotz Firmenwagen die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten anbringen ( 30 Cent je Kilometer)?

Sehr geehrter Herr,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Durch die 1%-Regelung und die 0,03 % ist der geldwerte Vorteil der Privatnutzung eines Dienstwagens steuerlich abgegolten. Der der Firma gehörende Pkw stellt beim Arbeitgeber notwendiges Betriebsvermögen dar - unabhängig davon, wie der Arbeitnehmer das Kraftfahrzeug nutzt, und ist nur beim Arbeitgeber steuerlich zu berücksichtigen. Sie können aber die 0,30 EUR pro km als sog Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten ansetzen. Ihre Zuzahlungen zur Leasingrate etc. mindern zudem gemäß LStR 31 Absatz 9 Nr. 4 den Nutzungswert und können von Ihnen nicht mehr gesondert abgesetzt werden.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com

Mit besten Grüßen

RA Hermes

Rückfrage vom Fragesteller 04.03.2007 | 20:03

Vorab vielen Dank für die prompte Antwort. Möchte aber doch gerne nochmals nachfragen: den geldwerten Vorteil der Privatnutzung bezahle ich über die 1% und 0,03 % Versteuerung. Ich zahle eine höhere Einkommenssteuer, berechnet auf ein um den Vorteil erhöhtes fiktives Bruttogehalt.
Gleichzeitig wird ab der mir gewährte geldwerte Vorteil um meine jährliche Zuzahlung gemeindert. Das diese Zuzahlung nicht berücksichtigt werden kann, empfinde ich als Steuerzahler ungerecht. Mein Rechtsempfinden sagt mir, dass nun eigentlich der rechnerisch geldwerte Vorteil um meine Zuzahlung vermindert werden müsste. Lediglich die dann noch verbleibende Spitze dürfte bei der Steuerberechnung berücksichtigt werden.
Ist dies denn nicht in irgendeiner Weise möglich?
Gibt es in der Steuerrechtsprechung vergleichbare Fälle?

Vorab vielen Dank für Ihre Antwort

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.03.2007 | 23:07

Vielen Dank für die Nachfrage!

Wie gesagt, Ihre Zuzahlung wird berücksichtigt, in dem der von Ihnen gezahlte Betrag auf den privaten Nutzungswert angerechnet wird. Sie können auch gerne bei der Lohnbuchhaltung Ihres Arbeitgebers nachfragen, wie die Zuzahlung berücksichtigt wird.

Mit besten Grüßen

RA Hermes

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