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Versteckte Mängel nach Schlüsselübergabe entdeckt - was tun?

08.09.2013 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Zusammenfassung: Feuchtigkeitsschäden bei Kauf einer Gebrauchtimmobilie sowie Gewährleistungsrechte im Rahmen arglistigen Verschweigens

Hallo,

wir haben gerade eben ein Haus gekauft, leider ist uns jetzt erst die Mängel aufgefallen bzw.bei der Haus- und Schlüsselübergabe,die Maklerin und die Verkäuferin haben so getan als wenn Sie von nix wissen!!!.
Wir haben einen Wasserschaden, Abwasserleitung unter dem Haus ist undicht. Dies wurde von einem Sachverständiger festgestellt, dem wir selber Beauftragt haben. Jeden Tag haben wir Wasser im Keller stehen.
Bei den vorherigen Besichtigungen haben wir es nicht gesehen, da angeblich die Tochter von der Verkäuferin vor jeder Besichtigung die Mängel beseitigt hat,dies hat uns die Untermieterin in dem Haus gesagt!!!Sogar ein Teil der Wände wo das Wasser heraus kommt, wurde neu gestrichen und auch mit Kunststoffplatten verkleidet um die Mängel nicht sichtbar zu machen für eventuelle Käufer!

Jetzt weder die Maklerin noch die Verkäuferin wollen von dem Schaden was gewusst haben und wollen mehr oder weniger nix mehr damit zu tun haben, das Geld haben leider schon beide Seiten erhalten.

Was können wir tun und haben wir jetzt noch überhaupt einen Anspruch auf Kaufpreisminderung und an wen müssen wir uns jetzt wenden,direkt einen Anwalt?
Vielen Dank...

Mit freundlichen Grüßen

M. R.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
In Kaufverträgen über Gebrauchtimmobilien wird in der Regel die Haftung für Mängel weitestgehend ausgeschlossen, sodass dem Käufer nur bei arglistigem Verhalten des Verkäufers oder bei Übernahme einer Garantie Mängelrechte wie Kaufpreisminderung verbleiben. Hier müsste man den (notariellen) Kaufvertrag einsehen, was hier ausgeschlossen wurde. Im Übrigen ist es rechtlich sehr schwierig in einem etwaigen Prozess dem Verkäufer Arglist (also dass er den Feuchtigkeitsschaden bewusst verschwiegen hat) zu beweisen, da nur in dem Fall Gewährleistungsrechte greifen. Eine arglistige Täuschung durch Verschweigen liegt vor, wenn dem Verkäufer ein offenbarungspflichtiger Mangel bekannt ist oder der Verkäufer einen Mangel zumindest für möglich hielt und er billigend in Kauf nahm, dass dem Käufer diese Fehler nicht bekannt waren und er bei deren Offenlegung den Kaufvertrag nicht oder nicht mit dem vereinbarten Inhalt abgeschlossen hätte. Hier hätten die Verkäufer die Feuchtigkeitsschäden Ihnen also offenbaren müssen.
Wenn der Gutachter schon die Kosten für die Instandsetzung etc. ausgerechnet, sind die Verkäufer anzuschreiben und aufzufordern diesen Betrag unter Fristsetzung zu zahlen. Hierfür stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

info@kanzlei-hermes.com

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

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