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Versteckte Mängel nach Hauskauf - feuchter Keller

| 16.01.2011 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Hallo!

Wir haben im November 2009 ein "...Grundstück bebaut mit Einfamilienhaus..." gekauft.
Das Haus ist ca. 60 Jahre alt.
Bei der Begehung des Kellers mit dem Verkäufer, meinte dieser nur zu uns, dass es sich nicht um einen Wohnkeller handelt und dieser im Sommer ein wenig feucht ist.
Wobei wir uns nichts weiter dachten, ist ja ein altes Haus...
Nun steht aber fast der ganze Keller unter Wasser. Auf Grund des Schmelzens des Schnees drückt es sich durch den Fußboden.
Da der Verkäufer viele Jahre in diesem Haus gelebt hat sollte er von dieser Problemmathik doch gewusst haben...

Unsere Frage:
Ist dies ein versteckter Mangel...
Oder ist es unser Problem, dass wir dem Verkäufer "ein wenig feucht" geglaubt haben?
Wir überlegen nun einen Termin beim Anwalt zu machen...

Stutzig macht uns nun auch folgender Absatz, unter Rechte des Käufers, im Kaufvertrag.
..."Die Rechte des Käufers wegen eines Sachmangels des Grundstückes oder des Gebäudes sind ausgeschlossen..."

Wir bitten um eine helfende Antwort und sind auf der Suche nach einem erfahrenen Anwalt auf diesem Gebiet!

Sehr geehrter Fragensteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage und hoffe Ihnen auf Basis Ihrer Angaben wie folgt weiterhelfen zu können:

So wie Sie den Fall beschreiben haben Sie natürlich vollkommen recht! Soweit Feuchtigkeit eindringt stellt das grundsätzlich einen Sachmangel dar.

Dieser konnte auch nicht durch die bagatellisierenden Worte beim Verkauf als bestehend hingenommen werden, da die Ausmaße Ihrer Beschreibung zur Folge die Aussage beim Kauf ja deutlich übertreffen. Insoweit wurde dieser Mangel nicht durch die Aussage beim Kauf es sei ein wenig feucht ausgeschlossen.

Darüber hinaus würde auch der Ausschluss des Mangelhaftungsrechts nicht greifen, soweit der Mangel arglistig verschwiegen wurde. Dies ist jedoch hier dann der Fall, wenn der Verkäufer den Feuchtigkeitszustand ohne weiteres hätte erkennen können. Dies muss Ihren Ausführungen zur Folge der Fall gewesen sein.

Insoweit haben Sie sämtliche Gewährleistungsrechte und können den Verkäufer in die Haftung nehmen.

Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Einblick* in die Rechtslage verschafft zu haben und stehe Ihnen jederzeit und ausgesprochen gern für (kostenlose) Rückfragen zur Verfügung!

Da wir bundesweit tätig sind, vertrete ich Sie auch gerne anwaltlich, wenn Sie dies wünschen, wobei die Kommunikation auch via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen kann und einer Beauftragung nicht entgegen steht. Wir haben einige Mandate in Berlin, sodass auch der persönliche Kontakt nicht unter einer Beauftragung leidet.

Ich bedanke mich nochmals herzlichst für Ihre freundliche Frage und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus München,

Ihr
Alexander Stephens

__________________________________________________________________________________

*Hinweis:
Bei der obigen Beantwortung Ihrer Frage, die ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Bitte berücksichtigen Sie deshalb, dass dies eine umfassende juristische Begutachtung nicht ersetzen kann und soll.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung unter Umständen sogar völlig anders ausfallen. Nutzen Sie deshalb die kostenlose Rückfragemöglichkeit, sollten noch Fragen offen stehen. Über eine positive Bewertung durch Sie würde ich mich sehr freuen.

Bewertung des Fragestellers 22.01.2011 | 21:10

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