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Versteckte Mängel


15.01.2007 11:27 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Wir haben ein ca. 30 Jahre altes Haus gekauft. Es stand noch eine Umfangreiche Betonsanierung offen die von einem Architekten begleitet und von einer Baufirma ausgeführt wurde. Die Kosten hierfür hat die Vorbesitzerin des Hauses getragen. Nunmehr stellt sich heraus, das der Bauunternehmer gepfuscht hat: Ein Riß unterhalb der Garage wurde nur von unten zugespachelt. Wie sich jetzt herausstellt ist der Beton in der Decke jedoch komplett gerissen sodas Wasser durch die Decke läuft. Der Bauunternehmer läßt uns aussen vor da wir nicht seine Auftraggeber sind. Gegen wen müssen wir nun anwaltlich vorgehen: Den Architekten, den Bauunternehmer oder den Vorbesitzer? Welche CHancen haben wir?

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Ich rate an, den bisherigen Verkäufer anzuschreiben und aufzufordern, vorbehaltlich eigener Ansprüche gegen ihn, die Gewährleistungsansprüche gegen den Unternehmer beziehungsweise etwaige Schadensersatzansprüche gegen den Architekten an sie abzutreten. Ich sehe keinen Grund, warum der Verkäufer sich dem verweigern sollte. Sie können dann aus abgetretenem Recht gegen den Unternehmer beziehungsweise auch gegen den Architekten (Haftung wegen einer Verletzung der Überwachungspflicht)vorgehen.

Ob eigene Ansprüche gegen den Verkäufer bestehen, ist jedenfalls fraglich, da bei einem gegebenenfalls vereinbarten Gewährleistungsausschluss (soweit nicht Arglist beim Verkäufer vorliegt) auch bei versteckten Mängeln eine Gewährleistungshaftung des Verkäufers grundsätzlich entfällt.

Ob eigene Ansprüche (also ohne Abtretung) gegen den Unternehmer beziehungsweise den Architekten bestehen, wird auch von der Vertragsvereinbarung (des Verkäufers mit Unternehmer bzw. Architekten) abhängen. Unter Berücksichtigung von BGH V ZR 225/03 und Anwendung von § 285 würde ich dies allerdings durchaus bejahen wollen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 13.02.2007 | 12:04

Guten Tag,

ich habe mir zwischenzeitlich die Forderungen abtreten lassen. Nunmehr möchte ich mich von Ihnen vertreten lassen. Welche Kosten kommen schlimstenfalls auf mich zu?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.02.2007 | 15:39

Danke für Ihr Interesse. Mailen Sie mir doch bitte an meine obige Email. Für eine Antwort zu den Kosten brauche ich eine Aufstellung der Schäden bzw. den Gegenstandswert.

Hochachtungsvoll

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