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Versprechen einer Schenkung im Erbschaftsfall


07.10.2017 09:04 |
Preis: 30,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



Sehr geehrter Damen und Herren,

ich bräuchte eine Auskunft bezüglich der folgenden Situation.

Mein Vater befindet sich derzeit in den letzten 2 Jahren der Wohlverhaltensphase seines Verbraucherinsolvenzverfahrens.
In den nächsten Jahren wird er eine Erbschaft erhalten (wir hoffen natürlich, dass es nach dem Abschluss des Insolvenzverfahrens soweit ist).

Von dieser Erbschaft möchte er mir 20.000 € zukommen lassen. Dies möchte er bereits heute schriftlich fixieren.

Meine Frage ist nun, wie man dieses Versprechen der Schenkung bereits heute schriftlich fixieren kann. Es soll so gestaltet sein, dass es zusätzlich zu meinen regulären Erbschaftsansprüchen und natürlich über den Tod meines Vaters hinaus, existiert.

Wie kann man also dieses „Versprechen einer Schenkung im Erbschaftsfall" schriftlich fixieren?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen wie folgt beantworte.

Die Schenkung, die von einer Erbschaft abhängig sein soll, kann bereits heute schriftlich fixiert werden. Dabei handelt es sich um eine aufschiebende Bedingung (§ 516, § 158 Abs. 1 BGB).
Um verbindlich zu sein, muss die Schenkung jedoch notariell beurkundet sein (§ 518 Abs. 1 S. 1 BGB).

Damit keine Missverständnisse entstehen, sollte auch geregelt sein, um welche Erbschaft es sich handelt. Bestimmen Sie den Sachverhalt für die Bedingung genau.

Auch kann geregelt werden, dass die Schenkung der 20.000 € später bei Versterben des Schenkers weder auszugleichen noch anzurechnen ist.

Einen fertig ausformulierte Schenkung ist im Rahmen dieser Plattform mittels Ferndiagnose nicht möglich.
Da sowieso eine notarielle Beurkundung notwendig ist, wenden Sie sich bitte an den Notar Ihres Vertrauens.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt
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