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Verspätete Rechnung der Stadtwerke


19.06.2007 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Zwei Jahre nach Beendigung meiner Selbständigkeit erhielt ich die Abschlussrechnung der Stadtwerke Düsseldorf für mein ehemaliges Geschäftslokal. Ist es überhaupt rechtens, erst so spät die Rechnung zu stellen? Nach zwei Jahren und einem Brand im letzten Jahr sind mir leider einige Unterlagen abhanden gekommen, sodass ich nicht in der Lage bin zu überprüfen ob die Rechnung nicht doch zu hoch ist. Mir persönlich erscheint sie zu hoch, denn hochgerechnet auf ein ganzes Jahr hätten die Abschläge eigentlich fast doppelt so hoch sein müssen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

es ist darauf hinzuweisen, dass Rechtsfragen ohne Einsicht in die Unterlagen nicht abschließend beantwortet werden können. Diese Plattform dient nur einen ersten echtlichen Eindruck zu vermitteln.
Aufgrund des angegebenen Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage summarisch wie folgt:

Eine Einwendung gegen die Forderung der Stadtwerke wegen Zeitablaufes ist hier nicht ersichtlich. Sie haben sicher § 556 Absatz 3 Bürgerliches Gesetzbuch im Blick, nachdem die Abrechnung 12 Monate nach Abrechnungszeitraum gestellt sein muss. Dieser gilt jedoch nur bei Mietverhältnissen über Wohnraum und bei Abrechnung durch den Vermieter. Sie haben dagegen selbst im Rahmen eines Gewerbes einen Vertrag mit den Stadtwerken geschlossen und genießen daher eher keinen Mieterschutz in diese Richtung. Es gilt wohl die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren. Etwas anderes kann sich aus dem Vertrag ergeben (AGB oder ähnliches).

Wegen der Höhe der Rechnung kann hier keine Beurteilung abgegeben werden. Hier müssen die Stadtwerke die Höhe der Forderung beweisen. Wenn Ihnen jedoch aufgrund eines Brandes oder Verlust die entsprechenden Unterlagen fehlen, so stehen Ihre Chancen eher schlecht.


Mit freundlichen Grüßen

Kerres
Rechtsanwalt
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