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Versorgungsfall Elternteil – Verhältnis Kinder

20.02.2010 12:08 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

wir haben folgenden Sachverhalt:
ein Elternteil, der Vater, muss nun nach ärztlicher Anweisung in ein Pflegeheim. Er war zuvor in einem Altenheim, mit weitestgehend selbständiger Lebensweise. Die Mutter, d.h. seine Ehefrau, ist schon seit Jahren verstorben. Es gibt 2 Kinder, eine Tochter und einen Sohn.

Das Problem hierbei ist, dass zwischen den Kindern kein gutes Verhältnis besteht und dass nun im aufkommenden Pflegefall mit entsprechenden Kosten für die Kinder zu rechnen ist, wobei der Sohn sich aus sämtlichen Verpflichtungen gegenüber dem Vater entziehen möchte – sich einfach nicht mehr melden - so dass alles auf die Tochter fallen würde. Vater, Tochter und Sohn wohnen alle in unterschiedlichen Regionen bzw. Städten.

Frage: gibt es eine gesetzliche Grundlage, evtl. wichtige Rechtssprechungen, welche in diesem aufkommenden Versorgungsfall das Verhältnis (a) zwischen beiden Kindern zum Vater und (b) VOR ALLEM zwischen beiden Kindern regelt?
Vielen Dank!

20.02.2010 | 12:21

Antwort

von


(344)
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel: 0211/133981
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Gem. § 1601 BGB: Unterhaltsverpflichtete sind Verwandte in gerade Linie unterhaltspflichtig. Dies bedeutet, dass beide Kinder - sofern Sie finanziell in der Lage sind, Unterhalt zu leisten - hierzu herangezogen werden können. Zumeist schreiben die Sozialträger auch alle Kinder an. Kann der Unterhaltsbedarf nicht durch ein Kind alleine gedeckt werden, so wird ein zweites Kind herangezogen. Leistet ein Kind den notwendigen Unterhalt alleine, sind die anderen Kinder, sofern sie ebenfalls unterhaltsfähig sind, zum Ausgleich verpflichtet. Die Kinder haften insoweit für den Unterhalt als Gesamtschuldner. Weigert sich in diesem Falle der Sohn Unterhalt zu zahlen und wird dieser alleine bei der Tochter geltend gemacht, so kann die Tochter den Sohn sodann in Anspruch nehmen. Der Anspruch auf Ausgleich innerhalb der Gesamtschuldner ist gerichtlich durchsetzbar.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021


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