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Versorgungsausgleichsberechnung

| 04.01.2018 18:56 |
Preis: 35,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Ich bin 68 Jahre, Polizeibeamter a.D.. Land HESSEN.
Ehefrau Justizangestellte.
Scheidung 2005 .
Ein Versorgungsausgleich wurde 2005 auf ca.560 Euro festgelegt.
EX - Frau arbeitete bis 2015 weiter. Danach Renten.
Neuer Versorgungsausgleich, Regierungspräsident Kassel, Hessen, legte Versorgungsausgleich neu fest. 670,57 EURO !
Land Hessen zahlte 3 Monate mir zuviel Gehalt, vergaß den Vers.Ausgleich abzuziehen.
Muss nun ca. 1.900 Euro in monatl. Raten zurückzahlen.
Frage daher nach, OB dieser nun noch Höhere Versorgungsausgleich Rechtens ist.!!
Ich bin der Meinung, dass der Versorgungsausgleich eher Weniger als damals 2005 festgelegte Betrag betragen sollte, denn EX hatte ja über 10 Jahrehinzuverdient UND Rente erarbeitet.
Mein bisher beauftragter RA konnte bisher nichts für mich erreichen.

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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Der Versorgungsausgleich wurde 2009 umfassend reformiert. Während früher alle Versorgungsanrechte so umgerechnet worden sind, dass sie mit der gesetzlichen Rente vergleichbar waren, werden jetzt alle Anwartschaften ohne Umrechnung geteilt. Gerade Beamtenpensionen sind wegen dieser Umrechnung früher im Regelfall mit einem geringeren Anteil ausgeglichen worden.

Durch die Anwendung neuen Rechts ist es daher tatsächlich möglich, dass sich nunmehr für Sie ein höherer Abzug ergibt.

Dass Ihre frühere Frau nach der Scheidung noch gearbeitet hat, hat auf den Versorgungsausgleich keinen Einfluss, weil nur die in der Ehezeit erworbenen Anwartschaften geteilt werden.

Eine Überprüfung, ob die Entscheidung richtig ist, kann ohne Einsicht in die Unterlagen nicht erfolgen. Sie sollten sich, da Sie ja offenbar anwaltlich vertreten sind, die Entscheidung von Ihrem Anwalt erklären lassen. Plausibel ist die Erhöhung Ihrer Abzüge im Hinblick auf Ihren Beamtenstatus allerdings.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Nachfrage vom Fragesteller 04.01.2018 | 19:39

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin.
Dass da etwasreformiert wure ist ja richgtig.
ABER der Vers.Ausgleich wurde doch bei der Scheidung festgelegt.
UND ich meine, dass man diese Summe NICHT nachträglich ändern, ja zugunsten der Schuldigen EX, erhöhen kann !
Zumal diese ja noch Renten sich erarbeitet hatte, was ich weder konnte noch durfte.
Die damals 2005 festgelegte Summe kann man doch nicht ändern.
Der Kaufpreis einer Ware mit Ratenzahlung kann ja auch nicht erhöht werden !!
Ich bin der Meinung das sowas nicht möglich ist.
gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.01.2018 | 19:47

Sehr geehrter Fragesteller,


leider irren Sie in diesem Punkt: Weil das alte Recht eine wirkliche Halbteilung bei unterschiedlichen Anwartschaften verhindert hat, ist anlässlich der Reform entschieden worden, dass die Teilung künftig hälftig zu erfolgen hat und dass dies auch für die Neuberechnung im Rahmen der Abänderungsverfahren für Entscheidungen nach altem Recht gilt.

Es tut mir Leid, dass ich Ihnen keine für Sie angenehmere Auskunft geben kann. Aber durch die Reform sollten alte Ungerechtigkeiten, die u.a. durch den zu geringen (nämlich nicht hälftigen) Ausgleich von Pensionsansprüchen entstanden sind, behoben werden.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel


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Bewertung des Fragestellers 06.01.2018 | 00:22

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"Diese Frau Rechtsanwältin hat meine Frage beantwortet.
Gerne ich hätte noch weiteres gefragt.
Aber 170 Euro für ne weitere Antwort ist mir ZUviel.
Wenn ich soviel Geld hätte, dann bräuchte ich keinen Rechtsanwalt."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 06.01.2018 5/5,0
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