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Versorgungsausgleich falsch berechnet vom Familiengericht?

| 02.01.2014 13:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Zusammenfassung: Versorgungsausgleich und Frist nach Beschuss vom Familiengericht.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem:

Das FamG faßte unter anderem folgenden Beschluß:

"Im Wege der internen Teilung wird zu Lasten des Anrechts des Antragstellers bei dem Versorgungswerk für ....... in BW zugunsten der Antragsgegnerin ein Anrecht in Höhe von X € monatlich nach Maßgabe § 37 Abs 1-6 der Satzung des Versorgungswerkes der ... in BW, bezogen, auf den 31.03.2010, übertragen".

Antragssteller war ich.

Von meinem Versorgungswerk ließ ich mir nun eine Rentensimulation erstellen, danach stünden mir mit Vollendung der Altersgrenze lediglich stark 2/3, exakt 70%, des Betrages X zu. Auf Nachfrage beim Versorgungswerk, ob das den sein könne, erhielt ich die Antwort, sie hätten sich bei der Berechnung an den an den Beschluß des FamG gehalten. Ich war alleiniger Einzahler.

Wurde der Betrag vom Familiengericht falsch berechnet? Wenn ja, kann ich (a) noch etwas dagegen unternehmen? Und (b) dann gegen wen? Gericht oder Rechtsanwalt? Der Beschluß ist bereits vor 16 Monaten ergangen.

Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Erlauben Sie mir zunächst wie folgt einzuführen.

Der Ausgleichung im Versorgungsausgleich unterliegen lediglich die Anwartschaften, die Sie während der Ehezeit erworben haben. Anwartschaften die vor der Eheschließung oder nunmehr nach Zustellung des Scheidungsantrages von Ihnen weiter erworben werden, unterliegen nicht mehr der Teilung.

Naturgemäß kann ich anhand Ihrer Angaben nicht prüfen, ob die Berechnung des Familiengerichtes hier korrekt vorgenommen worden ist. Hierzu müssten die Auskünfte des Versorgungswerkes und auch der Beschluss des Gerichtes einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Ich empfehle Ihnen aber, einen Fachanwalt für Familienrecht zu beauftragen, der sodann anhand der Unterlagen prüfen kann, ob die Berechnung in der vorgenommenen Form korrekt ist.

Bei einer fehlerhaften Berechnung hätte hier dann innerhalb der 1monatigen Beschwerdefrist, Beschwerde gegen die Entscheidung des Familiengerichtes eingelegt werden müssen. Diese Frist ist in Ihrem Fall leider bereits abgelaufen, so dass kein Rechtsmittel mehr erhoben werden kann.

Sollte eine Prüfung der gerichtlichen Entscheidung zum Versorgungsausgleich allerdings ergeben, dass hier eine Falschberechnung vorliegt, wäre zu prüfen, ob Ihr Anwalt hierfür in die Haftung genommen werden kann.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.01.2014 | 16:18

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"Konkret wurde auf das Problem nicht eingegangen, das Problem wurde nicht direkt angesprochen! Etwas merkwürdig der Vorschlag ich möge doch einen Fachanwalt für Familienrecht aufsuchen, ich habe von ihm eine sach- und fachkundige Antwort erwartet!Ansonsten viele Allgemeinplätze!"
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Fragesteller, leider war Ihre Frage ohne Kenntnis der gerichtlichen Entscheidung und der zugrundeliegenden Auskünfte der Rentenversicherungsträger nicht konkreter beantwortbar. Es dürfte sich von selbst verstehen, dass insofern auch keine Feststellung dazu getroffen werden konnte, ob die Berechnung richtig oder falsch ist. Aus gutem Grunde ist daher angeraten worden, einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort hinzuziehen. Ich kann verstehen, dass Sie sich eine konkretere Antwort gewünscht haben, aber die pauschalen Sachverhaltsangaben reichten hierfür nicht aus.
FRAGESTELLER 02.01.2014 3,2/5,0
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