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Versorgungsausgleich ab Zeitpunkt X durch Ehevertrag ausschließen

| 27.03.2014 09:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung:

Zu Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich.

Guten Tag, meine Frau hat seit wenigen Wochen einen Liebhaber, will aber die Ehe (vorerst) nicht beenden, würde aber akzeptieren, wenn ich Konsequenzen ziehe. Wir sind seit 13 Jahren verheiratet (ohne Ehevertrag), haben ein gemeinsames Haus (weit entfernt davon abgezahlt zu sein) und drei Kinder zwischen 5 u. 11. Sie ist seit Ehebeginn Hausfrau. Außer dass ich ziemlich durch den Wind bin, war/ist das Familienleben intakt, es fliegen keine Fetzen, die Kinder wissen nichts. Ich erlebe diese Situation mit ihr zum zweiten Mal und möchte einen Schnitt. Eine Scheidung hätte dramatische finanzielle Folgen für alle Beteiligten - von den psysichen, besonders für die Kinder, ganz abgesehen. Das Haus ist recht groß, eine räumliche Trennung wäre gut möglich - wir könnten im Sinne der Kinder irgendwie weitermachen ...

Frage:
Besteht die Möglichgkeit, mittels eines Ehevertrages den Versorgungsausgleich einzufrieren bzw. dass sie (falls bereit) z.B. ab April 2014 für die Zukunft auf weitere Ausgleichsansprüche verzichtet?

(ich zahle ohnehin für uns alle, hätte aber ein Problem damit, dass im Falle einer späteren Scheidung - die mir heute ziemlich wahrscheinlich erscheint - ich ihr ggf. wieder für mehrere Jahre die Hälfte meiner Rentenansprüche abtrete)
Vielen Dank vorab.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Eheleute können Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich treffen. Sie können ihn insbesodere ganz oder teilweise ausschließen.
Dies ist in § 6 VersAusglG geregelt.

Nach § 7 VersAusglG bedarf eine Vereinbarung über den Versorgungsausgleich, die vor Rechtskraft über den Wertausgleich bei der Scheidung geschlossen wird, der NOTARIELLEN BEURKUNDUNG.

2.
Ich empfehle Ihned dringend, sich wegen der Einzelheiten einer möglichen Vereinbarung anwaltlich beraten und vertreten zu lassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

Rückfrage vom Fragesteller 27.03.2014 | 11:06

Vielen Dank für die schnelle und präzise Antwort!

Bestünde denn die Gefahr einer Sittenwidrigkeit des Verzichtes?
(Meine Frau hat kein eigenes Einkommen; würde sich auch in Zukunft stark um die Kinder kümmern bzw. bleibt vielleicht auch absehbar ohne eigenes Einkommen)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.03.2014 | 13:13

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Nach Ihrer Schilderung ist Ihre Ehefrau in der Ehe seit 13 Jahren nicht erwerbstätig. Falls sie auch künftig nicht erwerbstätig sein und keine eigene Altersversorgung aufbauen kann, kann bei einem kompensationslosen Verzicht auf künftigen Versorgungsausgleich die Gefahr bestehen, dass ein Verzicht später als sittenwidrig beurteilt wird.

Dies können Sie vermeiden, wenn Sie einen im Familienrecht tätigen Rechtsanwalt zuziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

Bewertung des Fragestellers 27.03.2014 | 16:35

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