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Versorgungsausgleich Rente/Pension

| 08.11.2014 20:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Zur Berechnung des Versorgungsausgleichs.

Meine Scheidung steht unmittelbar bevor.

In 10 Jahren Ehe habe ich zunächst als Angestellter im öffentlichen Dienst
gearbeitet und Rentenansprüche erworben, die dem Familiengericht mitgeteilt wurden.

Dann bin ich ins Beamtenverhältnis gewechselt und meine spätere Versorgungsstelle
hat dem Familiengericht meine auf die spätere Pension anrechenbaren Dienstzeiten
mitgeteilt, wozu auch die Jahre, die ich als Angestellter tätig war, gehören.

Also werden diese Jahre für den Verorgungsausgleich (hoffentlich nicht) doppelt berücksichtigt. Oder?

Übrigens wird die Rentenversicherung später wohl nicht wirksam, da ich die Pensions-
höchstgrenze erreichen werde.

Wie wird hier verfahren? Wird dieser Sachverhalt beim Scheidungstermin auch besprochen oder wird vom Richter nur festgesetzt?


Danke für eine Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Beim Versorgungsausgleich sind die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Anrechten (Ehezeitanteile) jeweils zur Hälfte zwischen den geschiedenen Ehegatten geteilt (§ 1 VersAusglG).

Hierzu berechnen die Versorgungsträger den Ehezeitanteil des Anrechts (§ 5 VersAusglG).

Es werden also die in der Ehezeit erworbenen ANRECHTE geteilt, nicht Beschäftigungszeiten.

Die Mitteilung der anrechenbaren Dienstzeiten für die Beamtenpension dient dazu, die Berechnungen der Anrechte nachvollziebar zu machen.

Die bedeutet keine doppelte Berücksichtigung.

2.
Die Familiengerichte überlassen im Allgemeinen rechtzeitig die Berechnungen der vorgesehenen Ausgleich, sodass hierzu Stellung genommen werden kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2014 | 21:04

Danke für Ihre Antwort.
Eigentlich bin ich mit Ihrer Antwort, dass man zu der Berechnung Stellung nehmen kann, zufrieden.
Aber um es noch einmal zu sagen, für die Jahre meiner Angestelltenzeit im ö.D. habe ich (voraussichtlich nur zunächst) Anrechte aus der Rentenversicherung und zusätzlich Anrechte als Dienstjahre für meine Pension erworben. Deshalb meine Sorge, dass
dieses für mich nachteilig sein könnte.


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2014 | 11:01

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage habe ich versehetlich als Kommentar zu Ihrer Bewertung Stellung genommen.

Mit freundlichen grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

Bewertung des Fragestellers 08.11.2014 | 21:28

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Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Nach meiner Einschätzung sind Ihre Befürchtungen unbegründet.

Um Beurteilen zu können, wie sixh Ihre Versorgungsanwartschaften verhalten und der Versorgungsausgleich durchzuführen ist, müsste man die Auskünfte der Versorgungsträger und die für die Rentenversicherung und die Beamtenversorgung geltenden Regelungen kennen. All das ist mir jedoch nicht bekannt, sodass mir eine abschließende Beurteilung hier leider nicht möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann
FRAGESTELLER 08.11.2014 4,6/5,0
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