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Versorgungsausgleich / Ausgleich Zusatzversorgung

| 04.01.2014 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Abänderung des Versorgungsausgleiches

Ich (weibl.) wurde 1995 geschieden - mein Ex-Mann arbeitete damals bei der Deutschen Bundespost, hat somit Anspruch auf eine Zusatzversorgung (hat er damals auch so angegeben). Beim Versorgungsausgleich wurde diese jedoch eigenartigerweise nicht berücksichtigt (habe ich leider erst jetzt bemerkt!) - kann ich das jetzt noch nachträglich geltend machen? Die Ehezeit betrug 15 Jahre.
Bei meinen Scheidungsunterlagen fand ich ein ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt vom Amtsgericht ("Fragebogen zum Versorgungsausgleich"), in dem mein Ex-Mann unter Punkt C1 angab, dass er von der Deutschen Bundespost eine Zusatzversorgung erhält (einschl. Versicherungs-Nr.).
Wieso wurde die Zusatzversorgung vom Familiengericht nicht in den Versorgungsausgleich mit aufgenommen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Es kann verschiedene Gründe haben, weshalb diese Anwartschaft nicht mit aufgenommen wurde. Zum einen könnte Geringfügigkeit der Anwartschaft dazu geführt haben oder es wurde der sogen. schuldrechtliche VA vorbehalten. Zum anderen wurde nach dem Recht zum Versorgungsausgleich bis 2009 üblicherweise eine Umrechnung in die gesetzliche Rentenversicherung vorgenommen und die Betriebsrente erscheint nicht separat.

Aufgrund des Zeitablaufs wird eine Abänderung schwer möglich sein. Sie könnten allenfalls versuchen gem. § 51 ff VersAusglG eine Abänderung beim Familiengericht zu beantragen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Simone Sperling, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 04.01.2014 | 23:04

Sehr geehrte Frau Sperling,
vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

Können Sie mir noch sagen, was das mit dem "Vorbehalt des schuldrechtlichen VA" auf sich hat - bzw., was das für mich konkret bedeutet? Leider kann ich als Laie mit diesem juristischen Begriff nicht viel anfangen ... ;-)
Und falls die Zusatzversorgung mit in die gesetzliche Rentenversicherung mit eingerechnet worden ist - müsste das nicht irgendwo vermerkt sein? (ich konnte diesbezüglich nichts finden, sind ja auch zwei verschiedene Versicherungsanstalten).

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.01.2014 | 23:13

Ihr Nachfrage darf ich wie folgt beantworten: Der Vorbehalt des schuldrechtlichen VA müsste im Urteil erwähnt sein und kann bei Eintritt in das Rentenalter beantragt werden. Hier erhalten Sie dann die Zahlungen direkt vom Ex Mann statt wie sonst vom Rententräger.

Zumindest bei der Berechnung muss die Betriebsrente erwähnt sein. Ohne genaue Kenntnis des Urteils kann hier jedoch keine genaue Aussage getroffen werden.

Bewertung des Fragestellers 05.01.2014 | 14:15

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"Frau Sperling antwortete schnell und dem Einsatz angemessen. Sie hat mir auf jeden Fall geholfen, herauszufinden, welche weiteren Schritte eingeleitet werden können. :-)"
FRAGESTELLER 05.01.2014 4,2/5,0
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